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Viele Bürger für den Erhalt des Traunsteiner Haidforsts
Insgesamt fünf Parteien und Gruppierungen informierten an einem Samstag Vormittag im Juli auf dem Traunsteiner Maxplatz über die Auswirkungen des Stadtratsbeschlusses der Stadt Traunstein. Dieser hatte mit der Stimmenmehrheit von CSU und UW entschieden, insgesamt 290000 Quadratmeter im westlichen Haidforst im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet mit Güterumschlagszentrum auszuweisen.
Bündnis 90 / Die Grünen verteilen ihr Flugblatt „Grüner Leben in Traunstein“ mit vielen Ratschlägen, wie man in Traunstein ohne großen Aufwand ökologischer und „grüner“ leben kann. Kreisvorstand Helga Mandl hatte einen „Wunschbaum“ mitgebracht, an dem man seinen Wunsch an die Stadt Traunstein auf einem Zettel anbringen konnte. Sie berichtete: „Viele Passanten hatten spontan einen Wunsch an die Stadt. Dabei gab es nicht nur Wünsche zum Erhalt des Waldes, sondern auch zu vielen anderen Themen wie Radwegen und zur Fußgängerzone“.
Ca. 70 Wünsche an die Stadt fanden die Grünen am Ende der Aktion am Baum befestigt.
Die BI „Rettet den Haidforst“ hatte viele Schautafeln erstellt und den größten Stand hatte der Bund Naturschutz:18 kleine Bäume, alles Arten, wie sie auch im Haidforst vorkommen. SPD und Traunsteiner Liste waren ebenfalls bei der Aktion dabei.
Vielen Interessierten war gar nicht bewusst, dass diesem Gewerbegebiet am Ende fast der komplette westliche Haidforst zum Opfer fallen wird und dann vier Kilometer Gewerbe von der ehemaligen Kaserne bis nach Aiging entstehen werden.
Alle teilnehmenden Gruppierungen freuten sich über die gute Resonanz und Diskussionsfreudigkeit der Bürger und sind zufrieden mit der Feststellung, dass eine überwiegende Mehrheit der Besucher der Informationsstände kein Gewerbegebiet und kein Güterterminal im Haidforst haben will.






