„Flächenfraß in Traunstein“  
 – wieviel Flächenverbrauch verträgt die Stadt?

Aktuell läuft eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen übermäßigen Flächenverbrauch in Bayern. Die Traunsteiner Grünen diskutierten das Thema und fragten: „Wieviel Flächenverbrauch verträgt Traunstein, was macht Sinn und was sollte besser nicht gemacht werden? In Traunstein gab es in den letzten Jahren einen enormen Flächenfraß, z.B. an die Sonntagshornstraße oder neuerdings das Gewerbegebiet  bei Seiboldsdorf. 
In Seiboldsdorf werden bekanntermaßen die ehemaligen Kiesgruben für Gewerbe weitergenutzt, wobei leider auch die Wiesen zwischen den Kiesgruben und dem Kreisverkehr beim Fachmarktzentrum für die Natur verlorengehen.

Mobilität in der Zukunft, in Traunstein und anderswo

Spannende Diskussion im Sailer Keller mit MdB Dieter Janecek:

Janecek sagte „Wenn man wirklich wollte, dann könnte in Deutschland in 15 Jahren der gesamte Verkehr emissionsfrei sein“, worauf Inge Kämpfl aus Waging die Runde fragte: „Wie kann man die Akzeptanz für Elektromobilität in die Köpfe der Menschen bringen?“ Klaus Herold aus Traunstein, Fahrer eines Hybrid-Autos (Elektro- und Benzinmotor), konnte berichteten, dass er schon vier seiner Freunde überzeugt habe: „Alle vier haben sich ebenfalls so ein Fahrzeug zugelegt“. Und Wolfgang Wörner meinte, dass beim aktuellen Diesel-Problem nur „Hardware“-Lösungen helfen, bei der mit Hilfe eines Katalysators und Zugabe von AdBlue-Harnstofflösung die Stickoxide in Stickstoff und Wasser umgewandelt werden. „Reine Software-Updates bringen in der Summe für Umwelt und Klima nichts“, meinte er.

Diskussion um den „Zehn-Punkte-Plan für Grünes Regieren“

In einem der Punkte ging es um die E-Mobilität, der die Grünen zum Durchbruch verhelfen wollen. Denn trotz Dieselskandal geht es nur schleppend voran. Sogar die ÖPNV – Busse in Rosenheim wurden von Gas wieder auf Diesel umgestellt. Die Technologie ist teuer und die Tankstellen werden eher abgebaut. Gas wäre ein guter Übergang zum Elektroauto.

Auch in Traunstein hat der Pendlerverkehr eher zugenommen und P+R ist kein Thema mehr. Die Leute wollen Bequemlichkeit und haben immer noch Angst, dass der Autoindustrie zu viele Arbeitsplätze verloren gehen, nachdem ein Elektroauto 30 % weniger Bauteile braucht. P+R Carports mit Ladestellen wären von Vorteil.

Nur da bemüht, wo’s dem Autofahrer nicht wehtut

Auf Einladung der Grünen radelten ein Duzend Traunsteiner*innen mit dem Münchner Stadt- und Verkehrsplaner Paul Bickelbacher durch Traunstein und besuchten Stellen, wo es für Radfahrer gefährlich oder schwierig ist. Der Experte gab vor Ort und am Abend im „Sailer Keller“ Ratschläge, wie man ganz einfach Verbesserungen erzielen kann. Er zitierte auch Innenminister Herrmann, der bis 2025 den Anteil des Fahrradverkehrs von heute zehn auf 20 Prozent steigern will. Herrmann sage, dass Radfahren zügig, sicher und bequem sein muss. (24. Juli 2017)

„Viel mehr Elektroautos made in Germany“

Andreas Herden, unser Stimmkreiskandidat aus Trostberg für die Bundestagswahl, hat sich bei einer öffentlichen Veranstaltung des Traunsteiner Ortsverbandes mit Klima, Umwelt und Energie beschäftigt. „Das das sind und waren immer schon die Kernthemen der Grünen“, sagte Herden. In seinem Eingangsreferat forderte Herden: „Ich möchte, dass die 20 schmutzigsten  Kohlekraftwerke sofort abgeschaltet werden.“ Er setzt auf Energie aus Sonne, Wasser und Wind und er möchte „viel mehr Elektroautos made in Germany“ auf unseren Straßen sehen, die ebenfalls mit diesen Energien angetrieben werden. (20. Juni 2017)

„Ich bin jetzt 37 Jahre alt, für mich ist Europa normal und gut“

„STILL-LOVE-EUROPE“-Poster hingen an den Wänden im Traunsteiner Sailer Keller bei der Grünen Veranstaltung mit dem Titel: „Europa – was hat es uns gebracht und was gibt es zu verbessern?“  Die Traunsteiner Grünen waren sich einig, dass Europa, die Europäische Union, der Euro und das Schengen-Abkommen für uns alle etwas Tolles sind, das es zu verteidigen gilt. Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass wir durch die Europäische Gemeinschaft die längste Phase des Friedens in Europa genießen. Andererseits gibt es in der EU noch viele ungelöste Probleme. (9. Mai 2017)

Was ist die richtige Zukunft für Traunstein?

Traunsteins Stärke sind die Bahnanbindung, die Schulen, das Krankenhaus, die Natur, in die die Stadt eingebettet ist. Das betonte Stadtrat Wilfried Schott bei der öffentlichen Grünen-Veranstaltung zum Thema „Leerstände in der Innenstadt und kaum steigende Gewerbesteuereinnahmen trotz immer neuer Gewerbegebiete – was ist die richtige Zukunft für Traunsteins Wirtschaft?“. Stadtmarketing-Koordinator Jürgen Pieperhoff sagte in Bezug auf die Leerstände in der Innenstadt, dass diese Zahl seit 1999 nicht signifikant zugenommen habe. „Aber wir verlieren Markanz.“ Viele Geschäfte, die kleine Nischen besetzt hatten, seien verschwunden. (10. April 2017)

Erneuerbar, klimafreundlich, preiswert

„Die Energiewende ist mehr als Windräder und Solarmodule.“ Das sagte der Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig, Sprecher für Energie und Klimaschutz, bei unserem März-Stammtisch im „Sailer Keller“, der unter dem Motto „Strom und Wärme, erneuerbar, klimafreundlich und preiswert“ stand. Stümpfig sprach sich für ein Klimakonzept aus, das Strom, Wärme und Kälte, Mobilität und Landwirtschaft einbezieht. Er machte auch konkrete Vorschläge für die Situation in Traunstein: Für die Siedlungen, die in der Daxerau und auf dem Gebiet Bahnhof West entstehen, seien Blockheizkraftwerke ideal. Und für die Einfamilienhäuser, die in Traunstorf entstehen sollen, wäre es am besten, sie als Energie-Plus-Häuser zu bauen. (12. März 2017)

Es geht um Traunsteins Zukunftsfähigkeit

„Wir müssen in Zukunft radikal mit der Anzahl der Projekte nach unten; wir müssen immer erst anschauen, was wir an Geld haben.“ Stadtrat Wilfried Schott skizzierte bei der öffentlichen Veranstaltung „Grüne Ideen für einen zukunftsfähigen Haushalt“, wie in den kommenden Jahren Stadtpolitik vernünftigerweise betrieben werden sollte. Er, Thomas Stadler und Stephan Hadulla hatten in der Stadtratssitzung den Haushaltsentwurf abgelehnt, „weil wir die hohe Verschuldung in diesem und in den Folgejahren nicht mittragen können“. Nur Fraktionssprecherin Burgi Mörtl-Körner hatte zugestimmt, wofür sie auch ein schlüssiges Argument ins Feld führte: „Die meisten Stadträte haben doch bei all diesen Projekten Ja gesagt.“ Helga Mandl verteidigte das Abstimmungsverhalten der drei Grünen-Stadträte: „Wenn man einen neuen Kenntnisstand hat, dann darf man auch eine neue Entscheidung treffen.“ (9. Februar 2017)

„Sanierung light“ als Alternative

Die Stadtverwaltung hat lediglich die Architektenlösung und eine Minimallösung zur Sanierung der Klosterkirche untersucht. Stadtrat Wilfried Schott will eine weitere Alternative ins Gespräch bringen: die „Sanierung light“. Er schlägt eine Dachsanierung vor, den Einbau von Toiletten und einer Künstlergarderobe im Erdgeschoss, einen Außenaufzug für die Galerie, ein kleines Foyer und einen Anbau im Süden der Galerie für ein Literatur-Café mit einem kleinen Eingangsbereich. Zu untersuchen sei, ob für diese Maßnahmen Städtebau- oder andere Fördermittel greifen. (6. Februar 2017)

Kritik am Traunsteiner Haushaltsentwurf

Deutliche Worte hat unsere Fraktionssprecherin Burgi Mörtl-Körner zum Haushaltsentwurf der Stadt Traunstein für das Jahr 2017 gefunden. Sie kritisierte, dass die Stadt plant, 11,7 Millionen Euro an Schulden aufzunehmen – das sei ein Anstieg des Schuldenbergs um 60 Prozent auf 26,3 Millionen Euro innerhalb nur eines Jahres. „Die angespannte finanzielle Situation 2017 war letztes Jahr schon für alle Fraktionen abzusehen. Deshalb hatten wir bereits im vergangenen Jahr eine Prioritätenliste für alle geplanten Projekte gefordert. Leider wurde unser Vorschlag nicht aufgegriffen.“ Mörtl-Körner forderte im Namen der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen den Einstieg in erneute Haushaltsberatungen, die Erstellung einer Prioritätenliste, eine intensive Suche nach Sparpotenzialen, eine strikte Kostenkontrolle und detaillierte Information der Stadträte über die Schuldenentwicklung in der Stadt sowie die grundsätzliche Gegenüberstellung von zu beschließenden Maßnahmen und Schuldenstand. (22. Januar 2017)

Unsere Ziele für 2017 vorgestellt

Die programmatischen Schwerpunkte des Traunsteiner Grünen-Ortsverbands haben wir bei unserem ersten öffentlichen Treffen im neuen Jahr vorgestellt. Dabei ging’s selbstverständlich um unsere klassischen Themen Umwelt, Energie, Klima und Soziales, aber auch ums Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK sowie um Bürgerbeteiligung und Haushaltsdisziplin. Mit seinen beiden Bürgerentscheiden 2016 ist Traunstein ein gutes Beispiel, wie sich Bürger in die Themen der Stadt eingebracht haben.“ Der grüne Ortsverband findet es völlig unakzeptabel, dass sich in Bezug auf den Bürgerentscheid zum Jugendzentrum so gut wie nichts tut. Auch der Bundestagswahlkampf wurde angeschnitten, bei dem wir den Populisten Paroli bieten müssen. Dazu werden wir selbstverständlich wieder mit Infoständen auf dem Maxplatz vertreten sein und die Bürger*innen informieren. (14. Januar 2017)

Grüne Ideen für Bahnhofsgebiet West

Mehrfamilienhäuser mit hohem Energiestandard und mit einem großen Anteil an geförderten Wohnungen sollen nach dem Willen der Traunsteiner Grünen auf dem Bahnhofsgelände West gebaut werden. „Für uns Grüne sind Umwelt, Energie und Soziales die Themen, die auch bei der Neugestaltung des Bahnhofsgeländes West sehr wichtig sind“, sagte Ortssprecher Wolfgang Wörner beim Diskussionsabend im „Sailer Keller“. Verdichtetes Bauen, Grünflächen, Lärmschutz sind weitere Forderungen des Grünen-Ortsverbandes. Und auf dem Wunschzettel für das Gelände stehen Verkehrsberuhigung, überdachte, ebenerdige Fahrradabstellplätze, die Nutzung der Sonneneinstrahlung, ein Blockheizkraftwerk, ein Mehr-Generationen-Wohnprojekt und ein Spielplatz. (8. Dezember 2016)

Wie wollen wir im Alter leben?

Es kann ein aktives und sinnerfülltes Leben bis ins hohe Alter geben – wenn die Rahmenbedingungen Finanzen, Wohnen und Mobilität stimmen. Um das erreichen zu können, ist die Politik aber noch deutlich in der Pflicht: Vom Rentenniveau über die Vermeidung von Altersarmut bis hin zu altersgerechtem Wohnen und Mobilität sind viele Baustellen offen. Das ist das Fazit des Diskussionsabends mit MdB Doris Wagner. Traunstein als Modellkommune „Bayern barrierefrei 2023“ sollte beispielhaft vorangehen, zumindest was kommunale Lösungsansätze betrifft. (29. November 2016)

„Mehr als genug Gewerbegebiete“

Viele Hektar Land sind in den vergangenen Jahren in Traunstein verbraucht worden – für das Gewebegebiet an der Südspange, für das an der Straße nach Siegsdorf. Bei der Diskussion des Grünen-Ortsverbandes Traunstein unter dem Motto „Was man liebt, betoniert man nicht“ machten wir deutlich, dass wir dem Flächenfraß für Gewerbe ablehnend gegenüberstehen. Nicht zuletzt die riesigen Parkplätze vor den Discountern stellen eine gigantische Landverschwendung dar. Dagegen können wir durchaus akzeptieren, dass für den Neubau bezahlbaren Wohnraums Flächen verbraucht werden. (21. November 2016)

Nach den Bürgerentscheiden: Wie geht’s weiter?

Ein halbes Jahr nach den Bürgerentscheiden hat die Stadt Traunstein alle Vorbereitungen für eine Landesgartenschau rückabgewickelt. Was Güterhall, die abgerissen werden soll, und Jugendzentrum, das neu auf dem Bahnhofsgelände errichtet werden soll, ist noch nichts passiert. Allein das für den Abriss notwendige Versetzen eines Oberleitungsmasten kostet 360.000 Euro, und für das JuZ hat die Stadt noch kein geeignetes Grundstück auf dem Bahnhofsgelände gefunden. Das Thema Radfahren, das in den ISEK-Bürgerwerkstätten ein wichtiger Punkt für die Traunsteiner war, wurde auch noch nicht vorangebracht. Gründe genug für den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen, eine öffentliche Diskussion „Ein halbes Jahr nach den Bürgerentscheiden – wie geht es weiter in Traunstein?“ zu veranstalten. (17. Oktober 2016)

Elektromobilität in Traunstein

Im Landkreis Traunstein sind zurzeit noch recht wenige reine Elektroautos unterwegs. Doch wer eines hat, findet in der Stadt Traunstein Ladestationen – beim Landratsamt, im Parktunnel am Bahnhof und bei „Frau Wolle“ in der Wasserburger Straße. Unsere Ortsgruppe traf sich mit dem Fraktionsvorsitzenden der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann, im Café Lenz, um darüber zu diskutieren, wie es mit der Elektromobilität weitergeht. In den Wortmeldungen ging es unter anderem um wenig genutzte Zweitwagen, die leicht durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden könnten, und darum, dass in Norwegen ab 2025 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden sollen. (30. September 2016)

Vier Frauen und ein Mann im Vorstand

Bei den Wahlen des Traunsteiner Ortsvorstands sind Katharina Stadler und Wolfgang Wörner zu den Sprechern gewählt worden. Katharina Stadler  und Wolfgang Wörner wurden jeweils ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung gewählt. Zur Kassiererin wurde einstimmig Ines Nachtnebel gewählt, die diese Position von Katharina Stadler übernimmt. Die bisherige Sprecherin Jessica Franzen bewarb sich für die Position der Schriftführerin und wurde ebenfalls einstimmig gewählt, genauso wie Kreissprecherin Helga Mandl als Beisitzerin des Ortsverbandes. (18. September 2016)

Radwege statt Tiefgarage

Nicht nur Professor Schirmer und sein Team machten sich am 10. Mai in der dritten ISEK-Bürgerwerkstatt Gedanken um die Weiterentwicklung Traunsteins, auch wir vom Ortsverband der Grünen diskutierten hierüber beim öffentlichen Mai-Stammtisch im Sailer Keller – mit teilweise völlig anderen Ergebnissen. Kreissprecherin Helga Mandl zeigte sich verärgert darüber, dass in den Bürgerwerkstätten viele Wünsche der Bürger zutage kommen, die dann in den Planungen nie wieder auftauchen. „Die Bürger wollen Radwege“, ergänzte Stadtrat Wilfried Schott.

Wahrheiten aus Deggendorf

„Wir möchten Ihnen Entscheidungshilfen für den 10. April geben, wir haben gesehen, was bei einer Landesgartenschau schiefgehen kann und möchten Sie vor einer möglichen Fehlverwendung von Steuergeldern warnen.“ Dr. Georg Meiski, Stadtrat aus Deggendorf, und Karl Hauser, der zur Zeit der Vorbereitungen zur LGS Deggendorf dort ebenfalls Stadtrat war, haben bei der hervorragend besuchten Infoveranstaltung des Bündnisses „STOP LGS“ nicht nur über positive und die überwiegend negativen Aspekte der LGS 2014 in Deggendorf gesprochen, sondern sie waren auch in der Lage, einige Vergleiche zwischen den beiden Städten zu ziehen. Hauser resümierte: „Heute ist die Party vorüber, die Leerstände in der Stadt sind nicht weniger, sondern sogar etwas mehr geworden.“ (6. April 2016)

Kulturvielfalt besser fördern

„Es gibt noch großen Bedarf, die Vielfalt an Kultur in Traunstein zu fördern.“ Das ist das Credo von Stadtrat Stephan Hadulla beim öffentlichen März-Treffen der Traunsteiner Grünen. Und da es um Kultur ging, traf man sich in der Gaststätte „Festung“, wo zum Erhalt und zur Förderung der Kultur vor einem Jahr der „Kulturförderverein Vereinsheim Festung“ gegründet worden war. Gründungsmitglied Thomas Lang-Nachtnebel sagte: „Wir wollen Kultur nach vorne bringen, nicht nur in der ,Festung‘, sondern ganz allgemein in Traunstein.“ Alle Kulturschaffenden und ihre Unterstützer waren sich einig, dass keiner der Künstler oder Veranstalter den anderen Kulturtreibenden Konkurrenz machen will. (4. März 2016)

Neuer Stadtkämmerer stellt sich vor

Der Ortsverband der Traunsteiner Grünen hatte den neuen Kämmerer der Stadt Traunstein, Reinhold Dendorfer, zum Februar-Treffen in den „Sailer Keller“ eingeladen. Der Nachfolger von Pankraz Mayer, der in den Ruhestand gegangen ist, erläuterte den Mitgliedern und Gästen lebendig und mit anschaulichen Beispielen die bisweilen doch sehr trockene Materie des Zahlenwerks eines städtischen Haushalts. (1. März 2016)

Sehbehinderte und Radler benachteiligt

Die Stadt Traunstein mach Sehbehinderten und Radfahrern das Leben schwer. Andernorts längst übliche Leitsysteme für Blinde und Sehbehinderte sind hier kaum zu finden. Und die Radwegbeschilderung lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig: Wer beispielsweise mit dem Zug am Bahnhof ankommt und mit dem Rad weiter nach Chieming will, der wird über die Crailsheim- auf die gefährliche und radweglose Herzog-Friedrich-Straße geschickt, statt durch die Unterführung hinter dem Bahnhof geleitet zu werden. Ein weiterer Kritikpunkt: Während in den ISEK-Bürgerwerkstätten die Traunsteiner*innen sich für mehr Radwege aussprechen, verschwinden bei Straßenumbauten sang- und klanglos Radwege, wie zum Beispiel in der Oberen Hammerstraße. (28. Januar 2016)