Umgehungsstraße und Asylpolitik

Beim letzten Stammtisch des Ortsverbandes Chiemsee-Ost im Jahr 2015 beim „Oberwirt“ sind vor allem zwei Themen diskutiert worden: die Bürgerbefragung zur geplanten Umgehungsstraße und die Unterbringung der zugewiesenen Geflüchteten. Wegen eines Artikels in unserer Grünen Bürgerzeitung, in dem wir zu den Schluss gekommen waren, dass Chieming keine Umgehungsstraße braucht, waren bei der letzten Gemeinderatssitzung die grünen Gemeinderäte teils heftig angegriffen worden, wie Sebastian Heller berichtete. Was die Asylpolitik betrifft, kritisierte unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, dass die Regierung ohne Konzept und Strukturen agiere. (10. Dezember 2015)

Naturpark und Bürgerbefragung

Der Abwasser- und Umweltverband Chiemsee, die Ökomodellregion Achental und das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ hat vorgeschlagen, in unserer Region einen rund 600 Quadratkilometer großen Naturpark zu errichten. Darüber berichteten die Grünen-Gemeinderäte Sebastian Heller und Wolfgang Ludwig beim Bürgerstammtisch im Oktober. Nach den Plänen sollen sich 31 Gemeinden aus den Landkreisen Traunstein, Rosenheim und Berchtesgadener Land am Naturpark beteiligen. Ein weiteres Thema des Stammtischs war die bevorstehende Bürgerbefragung zur geplanten Umgehungsstraße. (1. November 2015)

Verkehrsberuhigung und Bürgerbüro

Ein Experte des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) soll am 2. Juni gemeinsam mit den Chieminger Grünen bei einem Ortstermin die Möglichkeiten einschätzen, wie der Verkehr auf der Chieminger Hauptstraße beruhigt werden kann. Außerdem wollen die Grünen mit dem Experten die angedachte Trasse der Ortsumgehung besichtigen. Das gab OV-Sprecherin Traudi Kraus beim Mai-Bürgerstammtisch des OV Chiemsee-Ost bekannt. Ein weiteres Thema war die Exkursion zum Bürgerbüro in Kirchanschöring, von der Gemeinderat Sebastian Heller berichtete. (3. Juni 2015)

Umgehungsstraße kontrovers diskutiert

Beim April-Bürgerstammtisch des Grünen-Ortsverbands Chiemsee-Ost haben Befürworter und Gegner der Umgehungsstraße für Chieming kontrovers diskutiert. Während die Befürworter die Meinung vertraten, die Chieminger Verkehrsmisere könne nur mit einer Umgehungsstraße beendet werden, zeigten sich die Gegner überzeugt, dass mit Geschwindigkeits- und Tonnagenbegrenzungen auf der stark befahrenen Chieminger Hauptstraße die Sicherheit sofort verbessert werden und der Lkw-Verkehr in Grenzen gehalten werden könne. Außerdem zerstöre die Umgehungsstraße auf der geplanten Trasse ein großes, unberührtes Naturareal und sie führe unmittelbar an der Bebauung von zwei Chieminger Ortsteilen vorbei. (1. Mai 2015)

TTIP-Demo in München – wir waren dabei

Zusammen mit 17.000 bis 20.000 weiteren TTIP-Gegnern war eine Abordnung des Grünen-Ortsverbandes Chiemsee-Ost bei der Anti TTIP-Demo am 18. April 2015 in München. Bei Sonnenschein und eher kalten Temperaturen zog der riesige Demonstrationszug vom Treffpunkt am Stachus vor zum Sendlinger-Tor-Platz und weiter durch die Münchener Innenstadt, quer über den Marienplatz bis hinüber zum Odeonsplatz. Mit vielen selbstgebastelten Tafeln und Transparenten, aber auch mit Sprechchören machten die Demonstranten ihrem Ärger gegenüber der Bundesregierung und den Großkonzernen Luft. Die Schlusskundgebung am Odeonsplatz wurde zu einem eindrucksvollen Statement gegen TTIP, CETA und TISA: Diese Freihandelsabkommen wollen wir nicht. Wir sind für ein Europa der Vielfalt und gegen die ungebremste Macht der Konzerne! von Richard Danhof (27. April 2015)

Bebauungsplan für Hotel und Steuereinnahmen

Dem Bericht aus dem Gemeinderat beim März-Stammtisch des Ortsverbandes Chiemsee-Ost über den Stadt der Dinge in Bezug auf das Hotel auf dem Unterwirtareal und die Steuereinnahmen 2014 schloss sich eine Fragerunde mit Diskussion über die Themen Leitbild für Chieming, Renovierung Schule, Freizeitangebote für Jugendliche und Aufnahme von Flüchtlingen an.   Lisa Heimbucher regte an, beim nächsten Stammtisch das Thema Umgehungsstraße für Chieming auf die Tagesordnung zu setzen. (31. März 2015)

Neuer Vorstand gewählt

Die Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Chiemsee-Ost haben bei der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt.  Zuvor hatte die scheidende Vorstandssprecherin und Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Gisela Sengl, die erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes während der vergangenen Jahre gewürdigt. Die deutlichen Stimmenzuwächse bei den letzten Kommunalwahlen haben gezeigt, dass Engagement, Ehrlichkeit und Offenheit von den Wählern honoriert werden, sagte Sengl. Dem neugewählten Vorstand wünschte Sie für die künftigen Aufgaben viel Erfolg und alles Gute. Die Vorstandsmitglieder von links nach rechts:  Beisitzer Wolfgang Karlwach, MdL Gisela Sengl, 1. Vorstandssprecherin Traudi Kraus, Kassier Willem Tette, 2. Vorstandssprecherin Angelika Maier, Schriftführer Richard Danhof. (19. März 2015)

Erster Harter Opernball

Auf geht’s nach Chieming zum Ersten Harter Opernball. Der Ortsverband Chiemsee-Ost von Bündnis 90/Die Grünen veranstaltet am Freitag, 13. Februar, zum ersten Mal den Harter Opernball mit Rock und Pop. Veranstaltungsort ist das Sudhaus im Gasthaus „Zum Bräu“ in Chieming/Hart. Einlass ist ab 19.30 Uhr, los geht’s dann um 20 Uhr.

 

 

 

(25. Januar 2015)

Grüne zwischen Greens und Tees

Eine Besichtigung des Golfgeländes zwischen Hart und Knesing hat der Grünen-Ortsverband Chiemsee-Ost auf Einladung des Golfclubs Chieming organisiert. Head-Greenkeeper Andrew Foyle erläuterte bei der Platzführung Grundsätzliches über den Golfsport und Spezielles über den Chieminger Club. Fazit der Führung: Umwelt und Golf passen tatsächlich zusammen, zumindest in Chieming. Der Golfclub bekam nicht umsonst bereits im Jahr 2010 das erstmals verliehene Goldene Umwelt-Zertifikat. (31. Oktober 2014)

Verkehrsentlastung für Chieming

Unser Chieminger Bürgermeisterkandidat Sebastian Heller hat beim Januar-Bürgerstammtisch mit dem Thema „Verkehrsentlastung für Chieming“ gefordert, den Bürger*innen unbedingt für eine zielführende Bürgerbefragung sorgfältig recherchierten Fakten an die Hand zu geben. Eine fundierte Entscheidung sei nur möglich, wenn Datenmaterial zu Verkehrszahlen, Ökologie, Finanzierung, Prioritäten, Investitionen, Alternativen und örtliche Entwucklung vorlägen. Sebastian Heller stellte zudem fünf Gemeinden vor, die es auch ohne Umgehungsstraße geschafft haben, den Verkehr zu reduzieren – mit Hilfe von „weichen Maßnahmen“ wie Tempolimits, Zebrastreifen, Geschwindigkeitsmessungen und ähnlichem. (3. Februar 2014)

Olympia, Rathaus-Umbau und Elterntaxi

Beim Oktober-Bürgerstammtisch des Grünen-Ortsverbandes Chiemsee-Ost hat sich eine rege Diskussion zur Olympia-Bewerbung entwickelt, bei der die meisten Teilnehmer die Idee von Olympia zwar grundsätzlich für gut befanden, aber die undurchsichtigen Verträge und Machenschaften des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sowie die Hinterlassenschaft riesiger Schuldenberge für bisherige Gastgeber als abschreckend bewerteten. Weitere Themen des Stammtischs waren der Um- beziehungsweise Neubau des Rathauses sowie Elterntaxi-Sammelplätze, mit deren Hilfe die Verkehrssituation von Schulen entschärft werden kann.  (9. November 2013)

Verkehr runter, Lebensqualität rauf!

Was können wir Chieminger tun, damit der Verkehr runter- und unsere Lebensqualität raufgeht? Diese Frage beantwortete Dr. Toni Hofreiter, Vorsitzender des Bundestags-Verkehrsausschusses, bei einem informativen und mitreißenden Vortrag. Grundsätzlich steigen laut Hofreiter Lebensqualität und Sicherheit mit sinkender Geschwindigkeit des durchrollenden Verkehrs. In Chieming gebe es schlagende Argumente für eine Tempo-30-Zone auch auf der Hauptstraße: unübersichtliche Kurven, starkes Gefälle im Bereich der Kirche, Fußgänger queren auf ganzer Länge die Straße. Eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung würde die Durchfahrtszeit durch den Ort nur um weniger als eine Minute verlängern, gleichzeitig würde der Lärmpegel erheblich sinken. Und Unfälle mit Fußgängern und Radlern verursachen bei Tempo 30 nur ein Neuntel der Todesfälle der Unfälle bei Tempo 50. (2. Juni 2013)

Diavortrag „Magisches Oberbayern“

Großen Anklang hat die Veranstaltung des Ortsverbandes Chiemsee-Ost am 21. März beim „Unterwirt“ in Chieming gefunden. Fast 50 Besucher genossen den Dia-Vortrag von Dorothea Steinbacher zu ihrem Buch „Magisches Oberbayern – Wanderungen zu Orten der Kraft“. Dorothea Steinbacher hat Kunstgeschichte und Volkskunde studiert, ist in Ising aufgewachsen, wo sie jetzt auch wieder lebt. Ihr großes Wissen über geschichtsträchtige und magische Orte in Oberbayern konnte sie sehr unterhaltsam und von wunderbaren Diabildern begleitet an die Veranstaltungsbesucher weitergeben. Am Ende wurde der Plan gefasst, im Sommer eine Wanderung in Begleitung von Dorothea Steinbacher zu einem magischen Ort im Chiemgau zu machen. Gisela Sengl  (8. April 2013)

Sengl und Heimbucher führen OV an

Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Chiemsee-Ost von Bündnis 90/Die Grünen sind im Gasthaus „Oberwirt“ Gisela Sengl aus Sondermoning zur Vorstandssprecherin und Thomas Heimbucher aus Chieming zum Vorstandssprecher gewählt worden. Der Sondermoninger Willem Tette ist Kassier, die Chiemingerin Traudi Kraus Schriftführerin. Beisitzer ist Bernhard Hecht, ebenfalls aus Chieming. In ihrem Rückblick erinnerte Gisela Sengl unter anderem an die Radltour aus Anlass des Internationalen Jahres des Waldes, den Besuch des Waldkindergartens in Hart, den Vortrag des Energiepioniers und ehemaligen Bürgermeisters Dieter Gewies aus Furth bei Landshut und die Diskussion zum Leben im Alter im Chieminger Gemeindebereich. Außerdem kündigte Sengl das baldige Erscheinen einer dritten Ausgabe der Bürgerzeitung an. (9. Februar 2013)

Lebensmittelmarkt Thema beim Stammtisch

Beim Dezember-Bürgerstammtisch des Grünen-Ortsverbandes Chiemsee-Ost ging’s um den geplanten Lebensmittelmarkt in der Chieminger Dorfmitte. Es wurde die Befürchtung geäußert, dass das Ortsbild durch das große Projekt mit rund 1.200 Quadratmeter Fläche massiv in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Deshalb sollte dazu nicht nur der Planer des Unternehmens das Sagen haben, der zu Chieming keinerlei Bezug hat, sondern auch der Ortsheimatpfleger gehört werden. Doch dafür müsste erst einmal die Geschäftsordnung der Gemeinde Chieming geändert werden. Weitere Themen waren unter anderem das Einheimischenmodell und die Verteilung des Gemeindeblatts. (26. Dezember 2012)

66 plus + Leben in der Gemeinde

Schon innerhalb der kommenden zehn Jahre wird sich das Altersgefüge in der Gemeinde Chieming merklich verschieben: Es wird rund zehn Prozent weniger Unter-18-Jährige und rund 15 Prozent mehr Über-65-Jährige geben. Darauf hat unser Chieminger Grünen-Gemeinderat Sebastian Heller bei der hervorragend besuchten Veranstaltung „66 plus + Leben im Alter in der Gemeinde Chieming“ hingewiesen, die der Grünen-Ortsverband Chiemsee-Ost organisiert hatte. Der Traunsteiner Siegfried Blach (81) referierte dabei über das Thema „Senioren gestalten die Kommunalpolitik mit“; in einem weiteren Gastbeitrag sprach Gabriele Pauli, Caritas-Beauftragte „Leben im Alter“, über Aufgaben der Hilfs- und Pflegedienste für Senioren. In der anschließenden Gesprächsrunde ging es dann um die aktuelle Situation von Senioren in der Gemeinde Chieming. Dabei kamen einige Defizite zur Sprache. (10. März 2012)

Wie können wir die Energiewende vorantreiben?

Martin Czepan, Grüner Stadt- und Kreisrat aus Traunreut, Frank Lucas, Unternehmer und Fachmann für Kraft-Wärmekopplung, und Dr. Franz Sengl, Geologe und Spezialist für Geothermie, haben auf Einladung des Grünen-Ortsverbandes Chiemsee-Ost im gut besuchten Nebenraum des Gasthauses Zenz in Sondermoning über die Möglichkeiten referiert, wie eine Gemeinde die Energiewende unterstützen und vorantreiben kann. In einem Punkt waren sich alle drei Referenten einig: Der Ausstieg aus der Kernenergie muss zu einer Regionalisierung der Energieversorgung führen. In der Diskussion nach den Vorträgen wurde deutlich, dass eine Energiewende ohne eine Änderung der Monopolstrukturen nicht gelingen kann. (24. November 2011)

Slow Food statt Fast Food

Der Grabenstätter Gemeinderat hat am Kreisverkehr an der Autobahn A8 München-Salzburg die Errichtung einer McDonalds-Filiale genehmigt. Das nahm der Grünen-Ortsverband Chiemsee-Ost zum Anlass, ihren gut besuchten Themenabend im Gasthaus „Grabenstätter Hof“ unter das Motto „Slow Food statt Fast Food“ zu stellen. Als Referent war Slow-Food-Mitglied und Demeter-Bäcker Toni Mirlach aus Palling geladen. Grünen-Sprecherin Gisela Sengl aus Sondermoning sagte, es gebe bereits genügend Fast Food. Es sei schon sehr verwunderlich, dass bayerische Gemeinderäte amerikanischen Konzernen die Genehmigung erteilen, ihre scheußlichen Schnellimbiss-Tempel vor der herrlichen Bergkulisse errichten zu dürfen. (12. April 2011)

Halbzeitbilanz der Chieminger Grünen

Eine Halbzeitbilanz zur Kommanlwahlperiode haben die Chieminger Gemeinderatsmitglieder der Grünen, Elisabeth Heimbucher und Sebastian Heller, im Gasthaus „Unterwirt“ gezogen. Die aktive grüne Kommunalpolitik hatte mit dem Widerstand gegen die Errichtung eines Lidl-Marktes in Egerer begonnen. Der Bürgerentscheid ging zwar verloren, aber die Arbeit der Grünen und des Bürgerforums (BFC) nahm damit Fahrt auf. Bei der Kommunalwahl 2008 kamen Elisabeth Heimbucher und Sebastian Heller mit 16,4 Prozent der abgegebenen Stimmen in den Chieminger Gemeinderat. Die beiden berichteten über die Themen, mit denen sie sich in den vergangenen drei Jahren zu beschäftigen hatten und auch in Zukunft eine Rolle spielen werden – wie zum Beispiel der Ausbau der Stötthamer Straße, die Entwicklung der Gewerbegebiete, der Mittelschulverbund mit Traunstein und Waging sowie der Schwerlastverkehr durch die Gemeinde. Als Gastredner erinnerte der Kienberger Bürgermeister Hans Urbauer an das kommunalpolitische Vermächtnis Sepp Daxenbergers, dem sich die regionalen Grünen verpflichtet fühlen. (4. April 2011)

Kein Schwerlastverkehr auf der Staatsstraße 2096!

Die Sperrung der Chieminger Hauptstraße für den Schwerlastverkehr fordern die Chieminger Grünen. Unterstützt werden sie in diesem Vorhaben auch von der grünen Landtagsabgeordneten Anne Franke. Die war mit der Forderung der Chieminger Grünen an den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann herangetreten, der das Ansinnen strikt ablehnt, weil eine Sprerrung der Ortsdurchfahrt „eine großräumige Verlagerung des Verkehrs auf das nachrangige Straßennetz und damit eine Verschiebung der Belastung auf andere Orte“ zur Folge hätte. Dem widersprach Gemeinderätin Elisabeth Heimbucher: „Mit der Fertigstellung der Nordostumfahrung von Traunstein kann der Verkehr über die Bundesautobahn und ab der Autobahnausfahrt Traunstein auf der Bundesstraße an Traunstein vorbei bis Matzing ohne eine Ortsdurchfahrt gelenkt werden.“ (17. März 2011)

Chieming: Neuer Vorstand gewählt

Der neue Vorstand des Ortsverbandes Chiemsee Ost von Bündnis 90/Die Grünen ist gewählt. Die neue Vorstandschaft konnte schon viele Themen für Diskussionen und Ideen für Veranstaltungen sammeln. Zum einen soll alle zwei Monate ein regelmäßiger Stammtisch stattfinden, abwechselnd  in den vier Gemeinden, die der Ortsverband umfasst – das sind Chieming, Nußdorf, Seeon-Seebruck und Grabenstätt. Der Stammtisch steht immer unter einem bestimmten Thema, aber es soll natürlich auch Raum für offene, politische Diskussionen übrig bleiben. Die Hauptthemen des neuen Vorstandes für dieses Jahr sind: Grünes Tun im Alltag – was heißt das? Was bedeutet für uns Heimat? Außerdem: Slow Food statt Fast Food, und  der Wunsch nach Gentechnikfreiheit in allen Gemeinden. Gisela Sengl (10. März 2011)

Mit Bio-Wasserstoff in sorgenfreie Zukunft?

Was ist dran am Zukunftskonzept „Regionale Bio-Wasserstoff-Erzeugung“? Kann dieses Konzept unser Energieproblem nachhaltig lösen? Mehr als 30 Energie-Interessierte wollten das von Energieberater Dipl.-Ing. Alois Zimmermann im Gasthof Zenz in Sondermoning wissen. Zimmermann stellte die Vision von Karl-Heinz Tetzlaff vor, die dieser in seinem Buch „Bio-Wasserstoff“ vorgestellt hatte. Aus Silage oder Holzabfällen soll der Edel-Energieträger Wasserstoff gewonnen und genutzt werden. Wie Tetzlaff ist Zimmermann davon überzeugt, dass Energiewirtschaft auf Bio-Wasserstoffbasis schon heute möglich wäre, weil die für eine sichere Energieversorgung benötigte Biomasse in Deutschland in ausreichender Menge vorhanden sei. (8. Mai 2010)

Gegen das Vergessen

Der Historiker Friedbert Mühldorfer hat den Grünen des Ortsverbandes Chiemsee-Ost bei einem besonderen Spaziergang in München von der Innenstadt nach Schwabing erläutert, wie Hitler und die NSDAP in der „Hauptstadt der Bewegung“ Fuß fassen und an Macht gewinnen konnten. Dabei zeigte der Historiker Gebäude, die in der Nazizeit eine Rolle spielten: das Wittelsbacher Palais (heute Neubau Bayern LB), in dem die Gestapo-Zentrale untergebracht war, der Führerbau an der Arcisstraße (heute Musikhochschule), das Haus der NS-Frauenschaft, das Hauptarchiv der NSDAP und das oberste Parteigericht im ehemaligen Palais Törring am Karolinenplatz, die Parteizentrale in der Schellingstraße 50 sowie ebenfalls in der Schellingstraße das Gebäude des Verlags M. Müller & Sohn, in dem das Hetzblatt „Völkischer Beobachter“ gedruckt wurde. Aber auch Zeugnisse des Widerstands gegen den Naziterror zeigte Mühldorfer den Teilnehmern des Spaziergangs gegen das Vergessen der schrecklichen Nazizeit. (10. April 2010)

Milliardengrab Landesbank

„Jeder Sondermoninger, Traunsteiner und andere Bürger Bayerns hat 800 Euro Schaden.“ Das hat der finanzpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag, Eike Hallitzky, bei seinem Vortrag mit dem Thema „Milliardengrab Landesbank“ im Gasthof Zenz in Sondermoning deutlich gemacht. Mehr als 60 Zuhörer wurden Zeugen, wie Hallitzky die doch trockene Materie wie einen spannenden Krimi aufbereitete. Der Politiker, der Mitglied der Landesbank-Kommission ist, die die Vorgänge aufklären soll, schilderte, wie es zum Debakel kommen konnte, bei dem zehn Milliarden Euro Steuergeldern verbrannt wurden. (28. Februar 2010)