Dorfmarkt geht in die dritte Runde

Der Dorfmarkt rund um den Dorfbrunnen startet am Samstag, 29. April, um 9 Uhr. Offiziell eröffnet wird die Saison um 10 Uhr durch Bürgermeister Marc Nitschke. Zum Start geben junge Musiker des Musikvereins Übersee ein kleines Standkonzert. Der Elternbeirat des Waldkindergartens sorgt mit Zwetschgenbavesen, Kuchen und Kaffee fürs leibliche Wohl. Die Brotzeit kommt von Karl Jobst; Conny Streitwieser bietet wieder ein Kinderprogramm an. Regionale und Bioprodukte sowieviele Angebote von kreativen Überseer*innen stehen zum Verkauf. Das GrünHolzMobil wird sein Zelt auf der Beste-Wiese aufschlagen. Dort kann jeder unter Anleitung ein Werkstück aus frischem Holz herstellen (info@gruenholzmobil.de). Der Markt findet an folgenden Terminen statt: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 22. Juli, 26. August, 23. September, 21. Oktober jeweils von 9 bis 13 Uhr. Wer mitmachen will, meldet sich bitte unter info@winnichner.de. (25. April 2017)

Gemeinderat einstimmig für Grünen-Antrag

Die grünen Gemeinderäte Margaret Winnichner und Anton Stefanutti haben beantragt, dass Hinweisschilder an stark besuchten und touristisch wichtigen Punkten aufgestellt werden, die auf die Zerfallsdauer von verschiedenen Wertstoffe und Abfall aufmerksam machen. So braucht die Natur beispielsweise für den Abbau von Bananenschalen zwei Jahre und von Plastiktüten 120 Jahre. Auf den Hinweisschildern wird auf den „erhobenen Zeigefinger“ verzichtet. Somit soll ein wirksamer Beitrag zur Umwelt geleistet werden. Das Gremium sprach sich einstimmig für den Antrag unserer grünen Gemeinderäte aus. (25. April 2017)

Bürgerzeitung August 2016

Hier finden Sie die Bürgerzeitung für Übersee und Feldwies im PDF-Format zum Runterladen. Themen sind: die lebendige Dorfgemeinschaft in Übersee; Bauen in Übersee; Lösungsvorschläge für die Verkehrssituation am Chiemseeufer; Landwirtschaft gestern – heute – morgen; Flüchtlingsströme sind kein Phänomen unserer Zeit; Chiemsee Summer – der Wert für Übersee?; der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit des Gemeinderates. (5. August 2016)

Zum Aktionstag gegen Plastik auf dem Chiemsee

Zum Aktionstag gegen Plastik haben wir vom Grünen-Ortsverband Übersee gemeinsam mit Mitgliedern der Kreistagsfraktion und des Kreisvorstands der Traunsteiner Grünen sowie dem Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky, eine Erkundungsfahrt auf dem Chiemsee unternommen. Mit der Aktion weisen wir darauf hin, dass Plastik in Form von winzigen Mikroplastikpartikeln im Klärschlamm und im menschlichen Körper angekommen ist. Viele dieser Partikel enthalten ökologisch und gesundheitlich bedenkliche Bestandteile wie Weichmacher und Flammschutzmittel. Eine LfU-Studie untersucht den Chiemsee, den Starnberger, den Ammer- und den Altmühlsee, die Trinkwassertalsperre Mauthaus, die Donau, Isar und Altmühl auf Mikroplastik. Erste Ergebnisse für den Chiemsee weisen eine „geringe bis mittlere Belastung“ aus; derzeit laufen Untersuchungen zu Auswirkungen auf Fische und Muscheln. Einblicke in die Gewässerökologie des Chiemsees und des Mündungsdeltas der Tiroler Achen vermittelte der Chiemsee-Naturführer Jürgen Pohl bei Wasser-Experimenten auf der Barkasse „Birgit“. (5. August 2016)

A8-Ausbau wird schöngerechnet

Marlis Neuhierl-Huber, grüne Gemeinderätin aus Siegsdorf und Vorsitzende der Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“, informierte bei einer Veranstaltung des Überseer Grünen-Ortsverbands über den Stand der Dinge beim Ausbau der A8. Unter dem Motto „4+2 sind genug“ fordert die BI einen Ausbau von Rosenheim bis zur Landesgrenze auf vier Fahrspuren und zwei Standstreifen sowie ein Tempolimit und Lärmschutzmaßnahmen. Dagegen sieht der Bundesverkehrswegeplan einen Ausbau auf sechs Fahr- und zwei Standspuren vor, wobei es beim Abschnitt Bernau-Grabenstätt bei „4+2“ bleiben soll. Neuhierl-Huber kritisierte, dass der Bundesverkehrswegeplan so weder seine Umweltziele erfülle noch beim Kosten-Nutzen-Verhältnis gut abschneide. In einer Analyse seien der Bernauer Berg und der Abschnitt Felden-Grabenstätt gar nicht erst berücksichtigt worden. „Nur so konnten die selbstgesteckten Vorgaben erreicht werden. Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Projekt schöngerechnet werden soll.“ (5. August 2016)