Liberalitas bavariae statt Mia san Mia

Kritik an einer plumpen bayrischen „Mia san mia“-Mentalität, wie sie die CSU pflegt, hat unser Bundestagskandidat Andreas Herden beim politischen Frühschoppen geübt, den unser Grünen-Ortsverband Waginger See am Baiuvarenhaus organisiert hatte. Herden plädierte für die Liberalitas Bavariae. „Die Forderung des Ministerpräsidenten Horst Seehofer ,Bayern zuerst‘ zeigt wie problematisch es ist, dass Bayern als einziges Bundesland im Bundestag mit einer Länderpartei vertreten ist, die zuerst die Interessen Bayerns und erst dann die der Bundesrepublik Deutschland verfolgt.“ Den geselligen und informativen Vormittag hatte Alfons Schmuck, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins, mit einem launigen Vortrag über die Entwicklung der Bayern eröffnet. (14. September 2017)

Wir trauern um Hannes Obermayer

Lieber Hannes, Du warst für uns ein Vertrauter, an den wir uns jederzeit mit Fragen oder mit der Bitte um Unterstützung wenden konnten. Dein Engagement für unsere gemeinsamen Ziele im Gemeinderat haben wir sehr geschätzt. Du hattest ein großes Wissen, erworben durch jahrelange politische Arbeit. Immer hast Du die Themen sachlich beleuchtet, ausgleichend und stets höflich diskutiert. Es gibt wenige Menschen, die so selbstlos für die Mitmenschen da sind, wie Du es warst; ob für soziale, politische und vor allem für umweltrelevante Belange. Dein Einsatz für die Betreuung der Tettenhausener Flüchtlinge, für „Deine Jungs“ war Beispielhaft. Der „Bürgermeister von Denhausen“ wird uns sehr fehlen.  Bürgerliste/Bündnis 90/Die Grünen Waginger See.

Den von Hans Eder verfassten Nachruf finden Sie hier. (4. September 2016)

Warum Energie in Verbrecherstaaten einkaufen?

Beim „Waginger Energiefrühling“ hat Energiepionier Dieter Gewies, der frühere grüne Bürgermeister aus Furth bei Landshut, einige wichtige Entscheidungen vorgestellt, die aus Furth eine Gemeinde werden ließen, die weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit erregte. 1996 wurde er überraschend zum Bürgermeister gewählt – und er blieb es 18 Jahre lang. In seiner Amtszeit wurde unter anderem ein kleines Fernwärmenetz und Verbundlösungen für Wärme- und Stromgewinnung eingerichtet. „Wärme und Energie muss zusammengehen“, lautet ein Credo des Furthers. Bei all seinen Schritten, seine Gemeinde energetisch zukunftsfähig zu machen, stand der Umweltschutzgedanke im Hintergrund; aber auch wirtschaftliche Aspekte der Energiegewinnung vor Ort gaben den Ausschlag. „Warum sollte man die Energie in Verbrecherstaaten einkaufen?“ (21. April 2016)

Waginger Energiefrühling

Ganz im Sinne unseres verstorbenen Bürgermeisters Sepp Daxenberger stellen wir Waginger Grünen die kommunale Energiewende wieder in den Vordergrund. Dafür veranstalten wir vom 4. bis zum 30. April den „Waginger Energiefrühling“. Zum Auftakt bieten wir am 4. April die Besichtigung der Energiezentrale mit dem neuen Blockheizkraftwerk der GWW in der Mittelschule an, auf die dann beim „Unterwirt“ der Vortrag „Eine Gemeinde macht ernst – 100% erneuerbare Energie“ von DIeter Gewies (Foto) folgt. Am 14. April organisieren wir die Besichtigung der Biogasanlage in Parschall und anschließend im Waginger „Kupferkessel“ den Diskussionsabend mit dem Thema „Die Zukunft der erneuerbaren Energien“. Mit dem Tag der offenen Tür in der Energiezentrale St. Leonhard Nord beschließen wir den „Waginger Energiefrühling“ am 30. April. Veranstaltungsdetails finden Sie in unserer Einladung. (4. März 2016)

Plakataktion: Es gibt keinen Planet B.

Wir haben uns an der bundesweiten Plakataktion von Bündnis 90/Die Grünen beteiligt, um auf den UN-Klimagipfel in Paris aufmerksam zu machen. Die Aktion trägt den Titel „Es gibt keinen Planet B.“. Wir machen mit, weil uns klar ist, dass wir jetzt handeln müssen, damit unser Planet für uns und unsere Kinder lebenswert bleibt. Es ist nicht mehr die Zeit, um einen Klimavertrag zu pokern. 

Hier finden Sie einen kurzen Artikel aus der „Südostbayerischen Rundschau“ über unsere Aktion. (14. Dezember 2015)

Sanfter, authentischer Tourismus ist das Ziel

Gerade der sanfte Tourismus, den die Leiterin der Tourist-Info Waging, Eva Gruber, mit Flyern, Angeboten und Veranstaltungen besonders fördert, kommt bei den Waginger Grünen sehr gut an. Das ist jetzt bei einer Veranstaltung der Grünen im Gasthaus „Unterwirt“ wieder deutlich geworden. Gruber berichtete über die Werbeaktionen der Tourist-Info: Es werden Broschüren über die Genussregion die Genusswochen und den Bajuwaren-Radweg aufgelegt, es wird in vielen Zeitschriften, Zeitungen und im Internet geworben. In der Hochsaison war alles ausgebucht – „wir mussten Leute weiterschicken“. Eine Ursache dafür ist allerdings auch der Rückgang der Bettenzahlen. Seit 2003 sind die in Waging von 1968 auf 1258 gesunken und damit auch die Zahl der Übernachtungen von 148.000 im Jahr 2003 auf knapp 110.000 im vergangenen Jahr. Gruber will den Waginger Tourismus gemeinsam mit allen Akteuren voranbringen: „Ich freue mich über Ideen.“ Bereits im Frühjahr gab es ein erstes Treffen mit den Grünen, bei dem über die Erwartungen gesprochen wurde. (25. Oktober 2015)

Grüne bereiten Kindern Naturerlebnisse

Der Waginger Ortsverband der Grünen hat sich am Ferienprogramm beteiligt: Unter der Leitung von Inge Kämpfl und Hans Kern hatten 14 Kinder viel Spaß am gemeinsamen Naturerlebnis am Bach. Bei sommerlicher Hitze ging’s über das Hägfeld ins schattige Tal des Grabenbachs. Nachdem die Lupenbecher ausgeteilt waren, betätigten sich die Kinder als Naturforscher und erkundeten die Wunderwelt der mikroskopisch kleinen Wassertierchen. Aber auch größere Tiere waren zu beobachten: Zwei Gänse kühlten ihr Gefieder in einer Gumpe unterhalb eines Wasserfalls. Einige Kinder schufen im Bachbett Skulpturen aus Holz und Stein, andere bauten einen Staudamm. (25. Oktober 2015)

Stofftaschen statt Plastiktüten

Mit einem Infostand haben sich die aktiven Mitglieder des Grünen-Ortsverbandes Waginger See am Aktionstag gegen Plastik beteiligt. Außer Informationen zum Thema Plastik boten sie mit Strickmustern versehene Stofftaschen in verschiedenen Farben an – und alle 40 Stück wurden verkauft. Die knapp über 300 Euro, die der Ortsverband einnahm, geht an die Bürgerhilfe Petting, die das Geld für soziale Zwecke verwenden wird. Mitglieder der Bürgerhilfe hatten die Taschen hergestellt und dekoriert. Anlass des Verkaufs waren der Internationale Küstenreinigungstag und der Aktionstag gegen Plastik. Jedes Jahr landen rund zehn Millionen Tonnen Müll im Meer, zahllose Plastiktüten und -flaschen, die kaum verrotten, werden an den Stränden angespült und belasten für lange, lange Zeit die Ökosysteme. (25. Oktober 2015)

Sengl kritisiert Arbeitsverbot für Asylsuchende

Unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl hat auf Einladung der Helferkreise Wonneberg und Tettenhausen die Unterkunft für Asylsuchende in der alten Schule besucht und dabei das nur in Bayern geltende Arbeitsverbot für Asylsuchende aus angeblich sicheren Herkunftsländern kritisiert. In einem ausführlichen Gespräch mit den Senegalesen forderte sie Sengl nachdrücklich dazu auf, sich über die angebotenen Deutschkurse hinaus intensiv mit der Sprache zu beschäftigen: „Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration, insbesondere zur Aufnahme einer Beschäftigung.“ In der anschließenden Diskussion mit dem Helferkreis wurde deutlich, dass die zunehmende Unsicherheit in puncto Bleiberecht alle Beteiligten erheblich belastet. Als besonders deprimierend schilderten die Vorsitzenden der AKs Wonneberg und Tettenhausen, dass sie zwar mittlerweile für einige Geflüchtete Arbeitsstellen gefunden hätten, die jene dann nicht antreten durften. (9. September 2015)