Thema Energie

Atomunfall von Tschernobly vor 30 Jahren

Infostand am Traunsteiner Maxplatz über den Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl vor 30 Jahren. Mit Kopien von Artikeln aus dem Traunsteiner Tagblatt von vor 30 Jahren und einer TV-Dokumentation des NDR über die Verlautbarungen der damals Verantwortlichen informierte der Kreisverband Traunstein von Bündnis 90/Die Grünen am letzten April-Samstag über den Atomunfall von Tschernobyl von vor 30 Jahren. (2. Mai 2016)

Woher kommt in Zukunft unser Strom?

Stromleitungen aus dem Norden oder Windräder in Bürgerhand? Traunsteiner Grüne diskutierten: Woher kommt in Zukunft unser Strom? Eine große Anzeige der Niedersächsischen Regierung war der Auslöser für eine öffentliche Diskussion der Traunsteiner Grünen im Sailer Keller. In der Anzeige wurde bayerischen Unternehmen angeboten, nach Niedersachsen zu kommen, weil es dort auch in Zukunft sicheren und bezahlbaren Strom geben wird. Bayerns Politik lehnt die neuen Stromautobahnen ab und macht gleichzeitig den Bau von neuen Windrädern fast unmöglich. (13. Juli 2015)

Dämpfer für Energiewende in Bayern

Keine Resultate und keine Entscheidungen aus dem dreimonatigen Energiedialog der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), in dem Verbände, Interessengruppen und Initiativen über Stromversorgung zu akzeptablen Preisen diskutiert haben. Die Absage von Ministerpräsident Horst Seehofer an Stromtrassen durch Bayern. Seine Forderung, der Bund solle in Bayern neue Gaskraftwerke subventionieren. Die Energiewende in Bayern wird durch die Staatsregierung massiv gefährdet, kritisierte MdL Ludwig Hartmann bei einer Grünen-Veranstaltung in Trostberg. (11. Februar 2015)

Kofler für Atomkraftsubventionen im Ausland

Zur Ablehnung des Antrags durch Union und SPD, sich gegen Subventionen für Atomkraftwerke im EU-Ausland auszusprechen, kritisieren die beiden Grünen-Kreisvorstände Helga Mandl und Sepp Hohlweger insbesondere die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler. In der namentlichen Abstimmung habe sie gezeigt, wie ernst sie es mit dem Ausstieg aus der Atomkraft meint. Sie stimmte gegen den Antrag der Grünen und damit für die Subventionierung von Atomkraft und den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C. (17. Oktober 2014)

Wasserkraft ja, aber nicht an der Salzach

Grüne Landtagsabgeordnete aus Bayern und Salzburg haben sich auf Einladung unserer Landtagsabgeordneten Gisela Sengl an der Salzach bei Tittmoning und Laufen getroffen. Dabei haben sich alle Beteiligten gegen Kraftwerksbauten ausgesprochen. Der letzte ungestaute Abschnitt des Gebirgsflusses muss von Verbauungen frei bleiben, fordern wir. Dass wegen des drohenden Sohldurchschlags gehandelt werden muss, darüber sind wir uns alle einig. Die Gesetzeslage ist aber eindeutig: Beiderseits des Flusses sind FFH-Gebiete und Natura-2000-Areale, im Berchtesgadener Land fließt die Salzach durchs Biosphärenreservat. (24. September 2014)

Grenzübergreifende Zusammenarbeit

Grüne aus Traunstein und Oberösterreich wollen intensiver zusammenarbeiten. Eine Gruppe der Grünen aus dem Kreisverband Traunstein besuchte den Windpark in Munderfing im benachbarten Oberösterreich. Im Hauptsitz der Firma EWS, dem Projektentwickler des Windparks, trafen sich die bayerischen Grünen mit Grünen aus dem Bezirk Braunau, um einen Vortrag vom Geschäftsführer von EWS, Joachim Payr, anzuhören. (18. Mai 2014) 

Wasserkraft an der Tiroler Achen?

Der Kreisverband Traunstein von Bündnis 90/ Die Grünen hat in Grassau ein Podiumsgespräch zum Thema Wasserkraft an der Tiroler Achen veranstaltet. Zu Planungen von Fließgewässerkraftwerken an der Tiroler Achen, zum Neubau von Wasserkraftwerken allgemein und zu naturschutzfachlichen Ansichten äußerten sich Wolfgang Wimmer, Prof. (FH) Dr. Bernhard Zimmer und Dipl.-Biologin Ilse Englmaier. Moderiert wurde die Diskussion von Kreisrätin Marianne Penn. (23. August 2013)

Erneuerbare Energien sind keine Preistreiber

Im voll besetzten Saal des „Hofbräu-Stüberls“ war die bekannte Politikerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) zu Gast. Sie war zehn Jahre lang Ministerin in Nordrhein-Westfalen und ist seit 2005 im Bundestag. Sie erläuterte, dass die erneuerbaren Energien nicht vorrangig für die Strompreis-Steigerungen verantwortlich sind, wie uns Regierung und Konzerne gerne weismachen wollen. (19. Juli 2013)

Windkraft – Antwort auf die Zukunft

Beim Treffen des Arbeitskreises Energie Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Traunstein berichtete Thomas Breu (PAO), Gemeinderat aus Obing, über die Anfänge der Planung von zwei Windkraftanlagen (Nordex) auf dem Scheitzenberg bei Diepoldsberg durch Volker Seyfert aus Obing und über die Bildung der Bürgerinitiative „Zukunft Scheitzenberg“ gegen die Windkraftanlagen. Er schilderte, wie es letztlich durch fehlende und falsche Information, emotionale Argumentation und Pessimismus dazu kam, dass die Windkraftanlagen nicht genehmigt wurden. (16. April 2013)

Fukushima-Mahnwache in Traunstein

Bundesweit finden am 11. Februar Solidarisierungsmahnwachen mit der Anti-Atom-Bewegung in Japan statt. Allein in Bayern sind schon über 20 Mahnwachen von Aschaffenburg über München bis Traunstein angemeldet. Wir machen mit: Traunstein, Stadtplatz, Samstag, 11. Februar, 18:00 Uhr. Mehr Infos unter www.greenpeace-chiemgau.de. (5. Dezember 2012)

Energieworkshop der Traunsteiner Grünen

Viele Bürger im Landkreis Traunstein diskutieren über die Energiewende und fragen sich, was wohl die Auswirkungen auf jeden einzelnen von uns sein werden. Grund genug für die Grünen im Landkreis Traunstein, sich konkret mit diesem Thema zu beschäftigen und alle Mitglieder zu einem Energieworkshop in den Traunsteiner Sailer Keller einzuladen. Mit dabei war der energiepolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Ludwig Hartmann. (12. Oktober 2012)

Bürgergenossenschaften gut für Energiewende

Im Landkreis Traunstein soll bereits 2020, also zwei Jahre bevor das letzte bundesdeutsche Kernkraftwerk vom Netz geht, der Strombedarf für Haushalte, Kommunen und Gewerbebetriebe zu 100% aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden. Ein entsprechendes Konzept wurde im Jahr 2008 beschlossen. Der damals ermittelte Anteil an erneuerbarer elektrischer Energie lag bei knapp 50% des Gesamtbedarfs. Seither stagniert die Entwicklung. (25. März 2012)

Offener Brief an Landrat Steinmaßl

Landrat Hermann Steinmaßl (CSU) hat bei der IRE-Expertenkonferenz in Seeon folgende These aufgestellt: „Wir sollen die Wasserkraft bei uns nutzen, die Windradl gehören an die Küste.“ Das wollen und das können wir selbstverständlich so nicht stehen lassen. Deshalb haben wir uns mit einem offenen Brief an den Landrat gewandt, um deutlich zu machen, dass das von Steinmaßl selbst formulierte Ziel des Landkreises, bis 2020 energieautark zu sein, ohne die Nutzung aller vorhandenen Potenziale erneuerbarer Energien kaum zu schaffen sein wird. (22. März 2012)

Protest gegen AKW Gundremmingen

Auch Traunsteiner Bürger protestierten am Fukushima-Jahrestag gegen das AKW Gundremmingen, denn auch sie sind im Ernstfall Betroffene: Bei einem Unglück in den Siedewasserreaktoren würde sich die radioaktive Wolke bis zum Alpenrand bewegen. Die Vorkehrungen gegen einen Terroranschlag auf das AKW Gundremmingen sind unzureichend. An jedem Tag entstehen 90 Kilogramm neuer Atommüll. Auf dem Betriebsgelände ist ein Zwischenlager für atomare Abfälle eingerichtet, das im Endstadium 192 Castoren aufnehmen soll. Eine Abschaltung ist erst 2021 geplant. Beate Rutkowski (14. März 2012)

Weg vom Reden, hin zum Handeln

Seit Oktober 2008 gibt es das Konzept des Landkreises Traunstein, dass bis 2020 100% des Stroms für Haushalte und Gewerbe hier im Landkreis regenerativ erzeugt werden sollen. Sepp Hohlweger, Sprecher unserer Kreistagsfraktion, berichtete auf der Februar-Kreisversammlung über den aktuellen Stand der Umsetzung – und hielt fest: So sehr wir Grünen mit diesem Ziel des Landkreises einverstanden sind, so sehr sehen wir auch Verbesserungspotenzial. (4. März 2012)

Energiekonzept des Landkreises in Gefahr

Die Errichtung von Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen ist für alle Bürger*innen aus dem Landkreis interessant. In den letzten Jahren ist zwischen Watzmann und Wendelstein die größte Dichte an Bürgersolarkraftanlagen bundesweit entstanden. Bürgerengagement ist auch für die Zukunft erforderlich. Darum sollen sich die Landkreisbürger an Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung und Stromspeicherung beteiligen können. Die grüne Kreistagsfraktion sieht ansonsten die Umsetzung des Energiekonzepts bis 2020 als gefährdet an. (1. Februar 2012)