Thema Landwirtschaft & Ernährung
Die Zukunft unserer Dörfer

„Die Einwohner von Frabertsham haben beispielhaft gezeigt, dass es Wege gibt, dem Verlust des letzten Lebensmittelgeschäfts im Ort etwas entgegenzusetzen“, lobte Grünen-Landtagsabgeordnete Gisela Sengl die Frabertshamer Dorfgemeinschaft. Am Nachmittag hatte sie den mit 34 Quadratmetern Verkaufsfläche kleinsten Dorfladen Bayerns in Obing-Frabertsham besucht und erfahren, dass es auch mit wenig Platz möglich ist, 1000 Produkte anzubieten. Am Abend gingen Gisela Sengl und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Doris Wagner aus München in Obing der Frage nach: Was tun, wenn der letzte Laden dicht macht? (14. November 2016)

Sengl und Künast auf der EXPO

Mit der Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Renate Künast, hat unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl die Expo in Mailand besucht. Die Weltausstellung steht unter dem Motto „Den Planeten ernähren – Energie für das Leben“ (Feeding the Planet, Energy for life). Der Schwerpunkt liegt auf dem Recht aller Menschen auf gesunde und ausreichende Ernährung. Waren Weltausstellungen bisher Leistungsschauen, versteht sich die Expo in Mailand mehr als Diskussionsforum. Sengl und Künast haben die Umsetzung des Mottos genauer unter die Lupe genommen. (15. September 2015)

Glyphosat-Einsatz stoppen

Die Grünen im Bayerischen Landtag haben im Umweltausschuss gefordert, den Glyphosat-Einsatz auf Flächen im Besitz des Freistaats zu beenden. „Hier hätte man sofort ein Zeichen setzen können: Dieses Pflanzengift hat auf staatlichen Flächen nichts verloren“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl. Erst vor kurzem habe die Weltgesundheitsorganisation WHO das unter dem Markennamen „Round up“ weit verbreitete Totalherbizid als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. (22. Mai 2015)

Der bayerische Milchmarkt

„Bayerische Bäuerinnen und Bauern müssen fit für den Weltmarkt werden – jetzt mit dem Wegfall der Quote erst recht.“ Bestand vergrößern, Leistung steigern, Kosten reduzieren – das ist nach wie vor die heilige Dreifaltigkeit des Bauernverbandes. Angeblich ist nur so angemessen auf den Milchmarkt und die zukünftigen Preisschwankungen zu reagieren. Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, agrarpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen, widerspricht dieser Sicht der Dinge vehement. (6. April 2015)

Für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft

Immer noch ist der Weg unserer Landwirtschaft folgender: hin zu noch mehr Rationalisierung, noch mehr Technisierung, noch mehr Masse und Vergrößerung. Die aktuelle Milchmarktkrise, die durch diese Landwirtschaftspolitik bedingt ist, kann besonders für Bayern fatale Auswirkungen haben, wenn wir da nicht ganz grundsätzlich gegensteuern. (4. März 2015)

Fraktionszwang geht in der Regierung vor Vernunft

Es wäre die einfache Lösung gewesen, am 31. Januar dem Antrag der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen zum Thema Genmais zuzustimmen. Aber Koalitionsvertrag und Fraktionsdisziplin haben das verhindert. Dabei gibt es keinen Fraktionszwang, wie immer wieder behauptet wird. Jeder Abgeordnete ist alleine seinem Gewissen verpflichtet. Einmal an der Macht, spielt aber die Meinung der Bürger, die zu 90% die Gentechnik in der Landwirtschaft ablehnen, keine Rolle mehr, kritisiert unser Landratskandidat Sepp Hohlweger. (13. Februar 2014)

Massentierhaltung beenden 

Bei der Kreisversammlung am 8. Juni zum Mitgliederentscheid hat jede Kandidatin und jeder Kandidat ein „Herzensthema“ vorgestellt. Für mich war klar: „Massentierhaltung endlich beenden – das ist mein Herzensthema. Als denkende und fühlende Menschen können wir die Verantwortungslosigkeit und Grausamkeit, wie sie in der Massentierhaltung an der Tagesordnung ist, nicht länger hinnehmen. Tiere sind fühlende Wesen und nicht nur Produktionsfaktoren. Von Landtagskandidatin Gisela Sengl (25. Mai 2013)

Agrarreformer beugen sich Lobbyisten

Mit der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollte eigentlich die Förderung  landwirtschaftlicher Betriebe in Richtung Nachhaltigkeit und Ökologie verändert werden. Leider muss man im Moment feststellen, dass die guten Vorschläge der EU-Kommission für eine neue Landwirtschaftspolitik durch konservative Politiker immer mehr verwässert werden. (4. April 2013)

Hat Landwirtschaft nach 2014 noch Zukunft?

Bärbel Höhn, seit 2006 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sprach im voll besetzten Sailer Keller in Traunstein über ein brisantes Thema: Deutsche Bauern sollen nach dem Willen der EU ab 2014 voraussichtlich weniger Direktzahlungen bekommen, und diese Zahlungen sollen an bestimmte Bedingungen geknüpft werden. Welche Auswirkungen hat dies auf große und kleine Betriebe, auf konventionell und auf biologisch wirtschaftende Höfe? (7. August 2011)

Daxenberger fordert Amflora-Anbauverbot

Sepp Daxenberger, der Fraktionsvorsitzende der Bayerischen Grünen, hat die Bayerische Staatsregierung in einem Dringlichkeitsantrag dazu aufgefordert, sich im Bundesrat und bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora in Deutschland zu verhindern. Daxenberger beruft sich dabei vor allem auf die erwiesene Gefahr für Gesundheit und Umwelt, die von dieser antibiotikaresistenten Sorte ausgeht. (11. März 2011)

Maßnahmen gegen Phosphateintrag gefordert

„Wir müssen runter mit der Viehdichte, und Mais muss vor allem im Hangbereich zu Grünland umgewandelt werden“, forderte MdL Sepp Daxenberger auf einer Versammlung der Grünen im Hotel „Eichenhof“ in Waging, um den Phosphateintrag in den Waginger See zu vermindern. Darüber habe es schon vor Jahren einen Konsens gegeben, aber „da hat dann das Landwirtschaftsamt kalte Füße gekriegt“. So lagere eine Broschüre mit konkreten Handlungsvorschläge seit zwei Jahren im Landwirtschaftsamt im Keller. (8. November 2009)

Schwarz-Gelb lässt Bauern allein

Sepp Daxenberger hat CSU und FDP vorgeworfen, die bayrischen Milchbauern in ihrem Existenzkampf allein zu lassen. „Während die CSU-Minister Aigner und Brunner eine erfolglose Schaufenster-Aktion nach der anderen starten, hat die FDP die Landwirte schon längst aufgegeben und setzt statt dessen wie üblich ganz radikal auf den freien Markt“, kritisierte er. Dabei hätten Bund und Land Instrumente zur Verfügung, mit denen sie den Bauern im Kampf gegen den Preisverfall unter die Arme greifen könnten. (9. September 2009)