Thema Umwelt
Hat der Wintertourismus Zukunft?

Ein Fotograf aus Tirol, ein Abgeordneter aus Salzburg und Bergens Bürgermeister Stefan Schneider diskutierten im Festsaal in Bergen mit Bürgern über die Zukunft des Wintertourismus in den Alpen. Organisatoren der Veranstaltung waren unser Kreisverband und der Ortsverband Bergen. Bürgermeister Stefan Schneider steht für eine moderate Entwicklung des Wintersports: Er befürwortet ganz klar: „Kinder sollen raus in den Schnee.“ (21. Oktober 2016)

Gegen Schnee-Wettrüsten in den Bergen

Ludwig Hartmanns Aussage ist eindeutig: „Gegen eine Förderung des Tourismus in Bayern ist nichts einzuwenden, aber nicht für neue Lift- und Beschneiungsanlagen. Wichtig ist ein Tourismus für alle Jahreszeiten.“ Das sagte der Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion bei der Veranstaltung „Wettrüsten in den Alpen – Wintertourismus ohne Schnee“, die der Kreisverband Traunstein von Bündnis 90/Die Grünen im Ruhpoldinger Kurhaus organisiert hatte.  (27. September 2016)

„Es ist Blödsinn, Biomüll weiterhin zu verbrennen“

Bereits seit dem Jahr 2015 ist es Gesetz in Deutschland: Biomüll und Restmüll müssen getrennt verwertet werden: Kreisrat Willi Geistanger berichtete bei der Kreisversammlung, dass dies im Landkreis Miesbach schon seit 20 Jahren gemacht wird. Wer selber kompostiert, kann sich unbürokratisch von der Biotonne befreien lassen. Die Anschlussquote ist bei 75% – und der Biomüll wird in einer Biogas- und Vererdungsanlage verwertet. Geistanger: „Es ist Blödsinn, den Biomüll weiterhin zu verbrennen, er brennt schlecht und wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren“. (9. August 2016)

Mikroplastik in Kosmetika und Klärschlamm

Plastik macht das Leben einfach und angenehm. Dafür sorgt weltweit eine Jahresproduktion von 300 Millionen Tonnen des unverrottbaren Erdölprodukts. Doch wohin mit dem Müll? Längst schwimmen nicht nur riesige Inseln von Plastikresten in den Welt-meeren, sondern der Stoff ist in Form winzig kleiner Partikel von Mikroplastik im Klärschlamm und sogar im Körper des Menschen angekommen. (21. Juli 2016)

Klimawandel aus Sicht einer Versicherung

Der weltweit größte Rückversicherer, die Munich Re, betreibt seit Beginn der 70er Jahre eine eigene Abteilung für Georisiko- und Klimaforschung. Deren Leiter, Prof. Dr. Dr. Peter Höppe war zu Gast beim Kreisverband der Grünen. Wichtig ist uns die Betrachtung des Klimawandels aus Sicht der Wirtschaft und natürlich welche Risiken aus dem Geschehen entstehen, nicht nur durch einen Hurrican in den USA wie Katrina 2005, sondern auch wie aktuell in Simbach durch Extremwetterereignisse. (1. Juli 2016)

Lebensqualität im Alpenraum sichern

Die Grünen in den bayerischen Alpenlandkreisen wollen künftig stärker als bisher zusammenarbeiten, um Lebensqualität und Wohlstand im bayerischen Alpenraum zu sichern und zu stärken. Aus diesem Grund lud der Bezirksverband Oberbayern der Grünen am Samstag 11.6.16 zu einer Konferenz nach Miesbach. Aus dem Landkreis Traunstein waren die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, Helga Mandl aus Traunstein, Marlis Neuhierl-Huber aus Siegsdorf und Sepp Hohlweger aus Ruhpolding mit dabei. (13. Juni 2016) 

Viele Traunsteiner verzichten auf Plastiktüten!

Anlässlich des Internationalen Küstenreinungstags & Aktionstags gegen Plastik haben die beiden Kreisvorsitzenden Helga Mandl und Sepp Hohlweger, unterstützt von Landesvorsitzenden Eike Hallitzky am Maxplatz in Traunstein Plastiktüten gegen Jutetaschen ausgetauscht. Plastiktüten, Plastikflaschen und vieles mehr vermüllen unsere Strände an Flüssen und Seen. Erschreckend ist, dass Deutsche Flüsse jährlich mehr als 20.000 Tonnen Müll ins Meer spülen. (22. September 2015)

Innenstadtbelebung statt Einkaufstempel

Ein Einkaufszentrum auf der grünen Wiese und Leerstände in der Ortsmitte, so sieht es in vielen Gemeinden in Österreich aus. Im Land Salzburg ist dieser Trend nun gestoppt – maßgeblich daran beteiligt war die stellvertretende Landeshauptfrau (stv. Ministerpräsidentin) des Landes Salzburg, Dr. Astrid Rössler von den österreichischen Grünen. Auch im Landkreis Traunstein scheint dieser Trend unaufhaltbar. Grund genug für die Kreisvorsitzende der Traunsteiner Grünen, Helga Mandl, Frau Rössler zu einem öffentlichen Diskussionsabend mit dem Titel „Gewerbegebiete – ist Salzburg schlauer?“ in den Saal des Traunsteiner Hofbräu-Stüberls einzuladen. (29. Juni 2015)

Hallitzky sieht neues Gewerbegebiet kritisch

„Bayern ist schön, und die Menschen wollen, dass diese Schönheit erhalten bleibt“. Das sagte Eike Hallitzky, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Bayern bei einer Diskussion mit den Traunsteiner Grünen zum geplanten großen Gewerbegebiet südlich von Traunstein an der Straße nach Siegsdorf. Stadtrat Wilfried Schott erklärte, dass dieses Gebiet beim Kreisverkehr beim Real beginnen und einschließlich der Kiesgruben bis kurz vor die Abzweigung nach Wimpasing reichen soll. (25. Januar 2015)

Grüne Forstpolitik

Nur ein gesunder, naturnaher und strukturreicher Wald ist in der Lage, seine vielfältigen Funktionen nachhaltig zu erbringen. Der eingeleitete Waldumbau, hin zu stabilen Mischwäldern und naturnahen Dauerwäldern, werden wir konsequent weiterführen. Wir Grüne setzen dabei im Staatswald auf eine Bewirtschaftung, die den Prinzipien der naturgemäßen Waldwirtschaft entspricht. Die Nutzung von Holz, dem bedeutenden heimischen Bau- und Werkstoff, auf dem überwiegenden Teil der Waldfläche halten wir aus ökologischen wie wirtschaftlichen Gründen für unverzichtbar. (15. September 2013)