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Willi Geistanger, Burgi Mörtl-Körner, Walter Wimmer, Gisela Sengl und Helga Mandl (von links).

Willi Geistanger (links) berichtete aus dem Kreistag und Gisela Sengl (2. von rechts) aus dem Landtag. Weiter im Bild die Kreis-und Traunsteiner Stadträtin Burgi Mörtl-Körner (2. von links) und Kreissprecherin Helga Mandl (rechts). Hinten der Waginger Bürgermeisterkandidat Walter Wimmer. Foto: Wolfgang Wörner

Radweg von Siegsdorf bis Trostberg

Kreisversammlung mit Gisela Sengl und Kreisrat Willi Geistanger

Eine lückenlose Radwegverbindung von Siegsdorf über Traunstein nach Traunreut und Trostberg, das ist ein Wunsch nicht nur von Grünen-Mitgliedern Im Landkreis. „Wir haben einen Antrag über 50.000 Euro Planungskosten hierfür im Kreistag gestellt“, berichtete Kreisrat Willi Geistanger in unserer öffentlichen Kreisversammlung im Traunsteiner Sailer Keller. Auf den Einwand eines Besuchers, dass auch ein neuer Radweg Fläche verbraucht, erwiderte Geistanger, dass diese Radverbindung möglichst bestehende Radwege verbinden und ergänzen soll.
Und über zwei weitere Anträge der Grünen berichtete Geistanger in der Veranstaltung: „Photovoltaik auf den Dächern der Gebäude, die dem Landkreis gehören, und das mit möglichst viel Eigenverbrauch des erzeugten Stroms“ und „Besserer Öffentlicher Nahverkehr einschließlich eines Verkehrsverbundes mit den Nachbarlandkreisen“.

Gisela Sengl aus Sondermoning ist bekanntermaßen mit einem hervorragenden Ergebnis im Herbst wieder in den Bayerischen Landtag gewählt worden: Auf Bitten von Kreissprecherin Helga Mandl berichtete sie nun, was sich seit der Wahl dort im Landtag geändert hat. „Wir Grüne haben nun 38 Abgeordnete, darunter viele neu gewählte junge Leute in unserer Fraktion“, erzählte Sengl, und weiter: „Die Stimmung und die Zusammenarbeit zwischen den Erfahrenen und den Neuen klappt hervorragend.“

Auf eine Frage nach der Außenwirkung der bayerischen Grünen meinte sie: „Wir haben den stärksten Markenkern, Ökologie ist den Wählern von Jahr zu Jahr wichtiger“, worauf Helga Mandl die Mitglieder aufrief, dies als Motivation sowohl für die Europawahl im Mai als auch besonders für die  Kommunalwahlen im nächsten Jahr mitzunehmen.

Am Ende der Veranstaltung hielt Gisela Sengl noch einen engagierten Vortrag über das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, ergänzt von einer Wortmeldung von Kreis- und Stadträtin Burgi Mörtl-Körner. Sie nannte einen wichtigen Aspekt, der in der ganzen Diskussion ihrer Meinung bisher zu kurz kam: „Insektenschutz ist auch im eigenen Garten möglich, in dem man zum Beispiel auf seinen englischen Rasen verzichtet und den Bienen die Blumen im Rasen lässt“, so Burgi Mörtl-Körner. Wolfgang Wörner

(15. Februar 2019)

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