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Thomas Nicolai, Andreas Krahl, Hans Kern, Monika Sandbichler und Rupert Übelherr diskutierten zum Thema Pflege.

Im Gasthaus D‘Feldwies in Übersee diskutierten von links Hartl Hinterholzer (Rosenheim), Helga Mandl (Kreissprecherin), Renate Künast, Gisela Sengl (MdL, Traunstein) und Dr. Bernhard Zimmer (BGL).

Gisela Sengl und Renate Künast in Übersee

80 Gäste waren in das Gasthaus D‘Feldwies in Übersee gekommen, um die Ex-Ministerin Renate Künast zu hören und mit ihr zu diskutieren.
Gisela Sengl, Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin im Stimmkreis Traunstein für die Landtagswahl im Oktober, sprach ein einleitendes Grußwort, wobei sie daran erinnerte, dass es Renate Künast war, die als Ministerin das BIO-Siegel in Deutschland einführte, Vorläufer des europaweiten BIO-Siegels einige Jahre später.
Renate Künast, geboren 1955, erinnerte an ihre Jugend, als man noch „einmachte“ und der Keller voll war von selbst hergestellten Marmeladen oder „eingemachten“ Früchten. Heute ernähren sich leider viele Leute von „convenience food“, also stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Parallel zu dieser Entwicklung kam für die Bauern das Motto „Wachse oder weiche“ auf, das viele Landwirte eher zum Weichen als zum Wachsen zwang. Künast warf dann die Frage auf, wie wir heute mit den Tieren umgehen und dass so manches was wir heute essen, woanders zum Abholzen der Urwälder (Brasilien, Indonesien) oder zum Leerfischen von Seen und Meeren (in Afrika) führt.
In der anschließenden Diskussion kamen viele Fragen, die von Gisela Sengl und Renate Künast beantwortet wurden. Moderiert von Kreissprecherin Helga Mandl ging es bis spät in den Abend hinein vom richtigen Zubereiten naturbelassener Lebensmittel über die Förderung von Kleinbetrieben zu den Sorgen konventionell arbeitender Landwirte und vielen weiteren Fragen.
Wolfgang Wörner (Juli  2017)

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