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Gute Stimmung beim Frühjahrsempfang im Hofbräustüberl mit Katharina Schulze.

von links) Anna Körner, Henrike Hahn und Helga Mandl

Henrike Hahn: „Europa und die Kommunen gehen Hand in Hand“

Henrike Hahn ist unsere bayerische Spitzenkandidatin für die Wahl des Europaparlaments am 26. Mai und sie ist eine überzeugte Europäerin. Das stellte sie bei unserer Europawahlkampf-Auftaktveranstaltung im Traunsteiner Sailer Keller deutlich unter Beweis. Sie kam auf Einladung unserer Kreisvorsitzenden Helga Mandl, die auch die Veranstaltung leitete.
Zum Beginn der öffentlichen Veranstaltung zitierte Anna-Sophia Körner aus Traunstein, Studentin der politischen Wissenschaften in einem Kurzvortrag den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl: „Das Europäische Projekt ist irreversibel“, habe Kohl im Jahre 1995 gesagt. „Doch das stimme heute nicht mehr“, so Körner, wie man am Brexit und an den europafeindlichen Bewegungen in mehreren Ländern Europas deutlich sehen kann.
„Europa und die Kommunen gehen Hand in Hand“, sagte Henrike Hahn und sie möchte dass die EU eine Führungsfunktion bei den erneuerbaren Energien übernehme. „ Was auf den Schildern der Jugendlichen bei ,Fridays for Future‘ steht, ist schon lange Forderung der Grünen“, sagte sie.
„Wir müssen in der EU zusammenarbeiten und nicht gegeneinander“, ist ihr Appel, denn „die Errungenschaften Europas müssen verteidigt werden“. Sie bemängelte jedoch, dass manche Staaten EU-Richtlinien nicht oder nicht ausreichend umsetzen. Nina Boxhammer aus Trostberg wusste dazu, dass Finanzminister Olaf Scholz bereits beträchtliche Summen in den Bundeshaushalt eingestellt hat, weil Deutschland keine ausreichenden Maßnahmen ergreift, um die EU-weiten Klimaziele zu erreichen. Die Verteilung der Fördergelder aus dem „riesigen“ Agrarhaushalt läuft für Stephan Scholz aus Sondermoning nach falschen Kriterien. „Es gibt immer noch viel zu viele Direktzahlungen nach Betriebsgröße und ich sehe keine Wende zur Förderung der ländlichen Entwicklung und von Agrar-Umweltmaßnahmen“ sagte er.
Peter Kirchgeorg aus Trostberg meinte, dass die EU zu groß sei, um regiert zu werden, dass viele Staaten machen was sie wollen und dass nur weniges durchsetzbar sei. Diese Wortmeldung kam Henrike Hahn gerade recht und sie konterte: „Bitte lamentiert nicht, macht Vorschläge, wie man ein neues, besseres Europa machen kann“. Wolfgang Wörner – April 2019

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