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Marianne Penn, Sebastian Heller, Christoph Bauhofer, Margarete Winnichner, Dr. Michael Hüller, Gisela Sengl, Sepp Hohlweger, Burgi Mörtl-Körner, Hans Kern, Helga Mandl und Willi Geistanger..

Marianne Penn, Sebastian Heller, Christoph Bauhofer, Margarete Winnichner, Dr. Michael Hüller, Gisela Sengl, Sepp Hohlweger, Burgi Mörtl-Körner, Hans Kern, Helga Mandl und Willi Geistanger (von links).

Zentrales Thema ist und bleibt der Klimaschutz

Grüne Kreistagsfraktion erarbeitet Schwerpunktthemen für die Amtsperiode 2020 bis 2026

Die grünen Kreisräte haben in ihrer zweitägigen Jahresklausur in Obing die Agenda für die kommenden sechs Jahre im Kreistag abgesteckt. Zu Beginn stand aber noch mal der Rückblick auf die Kommunalwahlen am 15. März.

Sehr zufrieden waren die grünen Kreisräte dabei mit dem erzielten Wahlergebnis im Landkreis Traunstein, aber höchst unzufrieden mit den Wahlen bei der konstituierenden Kreistagssitzung. Trotz der erstmaligen Anzahl von vier Stellvertretern des Landrates waren die Grünen als Wahlgewinner und zweitstärkste Fraktion ebenso leer ausgegangen wie bei der Wahl der Sparkassenverbandsräte. „Damit ist eine in vielen bayerischen Kommunalgremien seit langer Zeit gelebte Tradition, nämlich der zweitstärksten Partei einen Stellvertreterposten des Bürgermeisters oder Landrates zu überlassen, ignoriert worden“, sagte der Ruhpoldinger Sepp Hohlweger: „Landrat Walch kann sich seine Sonntagsreden zu Beginn der Sitzung sparen, wo er ausgeführt hat, dass die Parteizugehörigkeit im Kreistag keine Rolle spiele, wenn kurz danach die kompetenten und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen bei den Wahlen samt und sonders nicht zum Zuge kommen“, kritisierte Kreisrat Willi Geistanger aus Siegsdorf. „Ein konstruktives parteiübergreifendes Miteinander in der kommunalen Familie sieht anders aus“, sagte Geistanger.

Für die kommende Kreistagsarbeit sehen die grünen Kreisräte den Klimaschutz als das zentrale Thema. „Die Corona-Krise werden wir hoffentlich in absehbarer Zeit in den Griff bekommen, wenn es Medikamente und vor allem eine Schutzimpfung gibt“, sagte Fraktionssprecher Sebastian Heller. Und er führte weiter aus, dass der Klimawandel uns in der Gegenwart und noch mehr die nachfolgenden Generationen existentiell herausfordert: „Sämtliche Planungen und Entscheidungen müssen deshalb immer im Zusammenhang mit dem Klimaschutz gesehen werden.“

Deshalb wollen die grünen Kreisräte mit konkreten Initiativen und Anträgen das bisher Erreichte mit Elan weiterentwickeln. Den Takt geben die Pariser Klimaziele vor, bis 2030 den CO2-Ausstoß von bislang 9,8 t pro Person auf 3,4 t pro Person zu drücken. „Das in zehn Jahren zu schaffen, fordert von uns enormes Engagement“, war sich die grüne Kreistagsfraktion einig.

Neben der CO2-neutralen Energieerzeugung sehen die grünen Mandatsträger zur Bindung der klimaschädlichen Kohlenstoffe vor allem das nachhaltige Bauen sowie den Umbau der örtlichen Wälder und die konsequente Renaturierung der regionalen Moorflächen. Hier bei wollen die Grünen die Waldbauern und die Forstverwaltung nach Kräften unterstützen.

Fraktionssprecher Sebastian Heller setzt dabei auch auf eine konstruktiv kritische Zusammenarbeit mit den anderen Kreistagsfraktionen, denn er ist sich sicher, dass alle mitziehen müssen, um in wenigen Jahren die zwingend notwendigen Klimaziele zu erreichen. Sebastian Heller

(13. August 2020)

Landratskandidatin Gisela Sengl
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