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Kreisversammlung der Grünen zur Olympiabewerbung

„Vorgehensweise hinterlässt schon einen faden Beigeschmack“

Die Bewerbung für die Winterolympiade 2022 in Ruhpolding ist in aller Munde – soll man beim Bürgerentscheid dafür oder dagegen stimmen? Auch bei der öffentlichen Oktober-Kreisversammlung von Bündnis 90 / Die Grünen Kreis Traunstein nahm diese Frage einen breiten Raum ein. Kreisrat Sepp Hohlweger erläuterte zunächst ausführlich die Vor- und Nachteile von Olympischen Spielen in unserer Region und eröffnete dann die Diskussion.

Die Bewerbung für die Winterolympiade 2022 in Ruhpolding ist in aller Munde – soll man beim Bürgerentscheid dafür oder dagegen stimmen?

Mehrere Wortmeldungen betrafen die Unterlagen, die alle Bürger zusammen mit der Wahlbenachrichtigung erhalten haben. „Da werden ja nur die vermeintlichen Vorteile aufgeführt“, sagte Gabi Krutzenbichler und erhielt dafür viel Zustimmung. „Warum wird denn mit keinem Wort der Vertrag mit dem Olympischen Komitee erwähnt, der bestimmt, dass bei noch unbekannten Gesamtkosten alle Verluste bei uns bleiben und nichts beim Olympischen Komitee?“ fragte Achim Kraus. „Selbst für Befürworter der Spiele hinterlässt diese Vorgehensweise schon einen faden Beigeschmack“, sagte Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner.

Die meisten Mitglieder der Grünen sprechen sich gegen eine Bewerbung für Olympia 2022 aus, nicht nur wegen der Auswirkungen auf Umwelt und Natur, sondern auch besonders wegen der Kosten, die auf uns Steuerzahler zukommen werden, und die nach Meinung der Grünen sicher nicht durch die Einnahmen gedeckt werden können. Wolfgang Wörner

(29. Oktober 2013)

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