2016
Grüne Ideen für Bahnhofsgebiet West

Mehrfamilienhäuser mit hohem Energiestandard und mit einem großen Anteil an geförderten Wohnungen sollen nach dem Willen der Traunsteiner Grünen auf dem Bahnhofsgelände West gebaut werden. „Für uns Grüne sind Umwelt, Energie und Soziales die Themen, die auch bei der Neugestaltung des Bahnhofsgeländes West sehr wichtig sind“, sagte Ortssprecher Wolfgang Wörner beim Diskussionsabend im „Sailer Keller“. Verdichtetes Bauen, Grünflächen, Lärmschutz sind weitere Forderungen des Grünen-Ortsverbandes. Und auf dem Wunschzettel für das Gelände stehen Verkehrsberuhigung, überdachte, ebenerdige Fahrradabstellplätze, die Nutzung der Sonneneinstrahlung, ein Blockheizkraftwerk, ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt und ein Spielplatz. (8. Dezember 2016)

Wie wollen wir im Alter leben?

Es kann ein aktives und sinnerfülltes Leben bis ins hohe Alter geben – wenn die Rahmenbedingungen Finanzen, Wohnen und Mobilität stimmen. Um das erreichen zu können, ist die Politik aber noch deutlich in der Pflicht: Vom Rentenniveau über die Vermeidung von Altersarmut bis hin zu altersgerechtem Wohnen und Mobilität sind viele Baustellen offen. Das ist das Fazit des Diskussionsabends mit MdB Doris Wagner. Traunstein als Modellkommune „Bayern barrierefrei 2023“ sollte beispielhaft vorangehen, zumindest was kommunale Lösungsansätze betrifft. (29. November 2016)

„Mehr als genug Gewerbegebiete“

Viele Hektar Land sind in den vergangenen Jahren in Traunstein verbraucht worden – für das Gewebegebiet an der Südspange, für das an der Straße nach Siegsdorf. Bei der Diskussion des Grünen-Ortsverbandes Traunstein unter dem Motto „Was man liebt, betoniert man nicht“ machten wir deutlich, dass wir dem Flächenfraß für Gewerbe ablehnend gegenüberstehen. Nicht zuletzt die riesigen Parkplätze vor den Discountern stellen eine gigantische Landverschwendung dar. Dagegen können wir durchaus akzeptieren, dass für den Neubau bezahlbaren Wohnraums Flächen verbraucht werden. (21. November 2016)

Nach den Bürgerentscheiden: Wie geht’s weiter?

Ein halbes Jahr nach den Bürgerentscheiden hat die Stadt Traunstein alle Vorbereitungen für eine Landesgartenschau rückabgewickelt. Was die Güterhalle, die abgerissen werden soll, und das Jugendzentrum, das neu auf dem Bahnhofsgelände errichtet werden soll, betrifft, ist noch nichts passiert. Allein das für den Abriss notwendige Versetzen eines Oberleitungsmasten kostet 360.000 Euro, und für das JuZ hat die Stadt noch kein geeignetes Grundstück auf dem Bahnhofsgelände gefunden. Das Thema Radfahren, das in den ISEK-Bürgerwerkstätten ein wichtiger Punkt für die Traunsteiner war, wurde auch noch nicht vorangebracht. Gründe genug für den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen, eine öffentliche Diskussion „Ein halbes Jahr nach den Bürgerentscheiden – wie geht es weiter in Traunstein?“ zu veranstalten. (17. Oktober 2016)

Elektromobilität in Traunstein

Im Landkreis Traunstein sind zurzeit noch recht wenige reine Elektroautos unterwegs. Doch wer eines hat, findet in der Stadt Traunstein Ladestationen – beim Landratsamt, im Parktunnel am Bahnhof und bei „Frau Wolle“ in der Wasserburger Straße. Unsere Ortsgruppe traf sich mit dem Fraktionsvorsitzenden der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann, im Café Lenz, um darüber zu diskutieren, wie es mit der Elektromobilität weitergeht. In den Wortmeldungen ging es unter anderem um wenig genutzte Zweitwagen, die leicht durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden könnten, und darum, dass in Norwegen ab 2025 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden sollen. (30. September 2016)

Vier Frauen und ein Mann im Vorstand

Bei den Wahlen des Traunsteiner Ortsvorstands sind Katharina Stadler und Wolfgang Wörner zu den Sprechern gewählt worden. Katharina Stadler  und Wolfgang Wörner wurden jeweils ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung gewählt. Zur Kassiererin wurde einstimmig Ines Nachtnebel gewählt, die diese Position von Katharina Stadler übernimmt. Die bisherige Sprecherin Jessica Franzen bewarb sich für die Position der Schriftführerin und wurde ebenfalls einstimmig gewählt, genauso wie Kreissprecherin Helga Mandl als Beisitzerin des Ortsverbandes. (18. September 2016)

Radwege statt Tiefgarage

Nicht nur Professor Schirmer und sein Team machten sich am 10. Mai in der dritten ISEK-Bürgerwerkstatt Gedanken um die Weiterentwicklung Traunsteins, auch wir vom Ortsverband der Grünen diskutierten hierüber beim öffentlichen Mai-Stammtisch im Sailer Keller – mit teilweise völlig anderen Ergebnissen. Kreissprecherin Helga Mandl zeigte sich verärgert darüber, dass in den Bürgerwerkstätten viele Wünsche der Bürger zutage kommen, die dann in den Planungen nie wieder auftauchen. „Die Bürger wollen Radwege“, ergänzte Stadtrat Wilfried Schott.

Wahrheiten aus Deggendorf

„Wir möchten Ihnen Entscheidungshilfen für den 10. April geben, wir haben gesehen, was bei einer Landesgartenschau schiefgehen kann und möchten Sie vor einer möglichen Fehlverwendung von Steuergeldern warnen.“ Dr. Georg Meiski, Stadtrat aus Deggendorf, und Karl Hauser, der zur Zeit der Vorbereitungen zur LGS Deggendorf dort ebenfalls Stadtrat war, haben bei der hervorragend besuchten Infoveranstaltung des Bündnisses „STOP LGS“ nicht nur über positive und die überwiegend negativen Aspekte der LGS 2014 in Deggendorf gesprochen, sondern sie waren auch in der Lage, einige Vergleiche zwischen den beiden Städten zu ziehen. Hauser resümierte: „Heute ist die Party vorüber, die Leerstände in der Stadt sind nicht weniger, sondern sogar etwas mehr geworden.“ (6. April 2016)

Kulturvielfalt besser fördern

„Es gibt noch großen Bedarf, die Vielfalt an Kultur in Traunstein zu fördern.“ Das ist das Credo von Stadtrat Stephan Hadulla beim öffentlichen März-Treffen der Traunsteiner Grünen. Und da es um Kultur ging, traf man sich in der Gaststätte „Festung“, wo zum Erhalt und zur Förderung der Kultur vor einem Jahr der „Kulturförderverein Vereinsheim Festung“ gegründet worden war. Gründungsmitglied Thomas Lang-Nachtnebel sagte: „Wir wollen Kultur nach vorne bringen, nicht nur in der ,Festung‘, sondern ganz allgemein in Traunstein.“ Alle Kulturschaffenden und ihre Unterstützer waren sich einig, dass keiner der Künstler oder Veranstalter den anderen Kulturtreibenden Konkurrenz machen will. (4. März 2016)

Neuer Stadtkämmerer stellt sich vor

Der Ortsverband der Traunsteiner Grünen hatte den neuen Kämmerer der Stadt Traunstein, Reinhold Dendorfer, zum Februar-Treffen in den „Sailer Keller“ eingeladen. Der Nachfolger von Pankraz Mayer, der in den Ruhestand gegangen ist, erläuterte den Mitgliedern und Gästen lebendig und mit anschaulichen Beispielen die bisweilen doch sehr trockene Materie des Zahlenwerks eines städtischen Haushalts. (1. März 2016)

Sehbehinderte und Radler benachteiligt

Die Stadt Traunstein mach Sehbehinderten und Radfahrern das Leben schwer. Andernorts längst übliche Leitsysteme für Blinde und Sehbehinderte sind hier kaum zu finden. Und die Radwegbeschilderung lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig: Wer beispielsweise mit dem Zug am Bahnhof ankommt und mit dem Rad weiter nach Chieming will, der wird über die Crailsheim- auf die gefährliche und radweglose Herzog-Friedrich-Straße geschickt, statt durch die Unterführung hinter dem Bahnhof geleitet zu werden. Ein weiterer Kritikpunkt: Während in den ISEK-Bürgerwerkstätten die Traunsteiner*innen sich für mehr Radwege aussprechen, verschwinden bei Straßenumbauten sang- und klanglos Radwege, wie zum Beispiel in der Oberen Hammerstraße. (28. Januar 2016)

Der Ortsverband Traunstein stellt sich vor.
Film zur Kommunalwahl 2020
Bezirkstagskandidatin Felicitas Wendt
Newsletter von Gisela Sengl
Mitglied werden
Aktuelles
2019
2018
2017