2018
Diskussion Traunsteiner Bürger mit Grünen-OV

In der Dezember-Veranstaltung äußerten sich Traunsteiner Bürger über „Traunstein 2019“.  So möchte Mario Peuser endlich eine Lösung für ein echtes Jugendzentrum und Helga Mandl erinnerte an den gewonnenen Bürgerentscheid hierzu, der bis heute nicht umgesetzt wurde. Jugendreferent Thomas Stadler hatte die Notwendigkeit eines „Streetworkers“ angesprochen. Martina Wenta möchte mehr Grün in der Stadt. Patrick Nepper ergänzte, dass das beispielsweise über einen Fassadenwettbewerb geschehen könnte. Und  Michael Nicolas möchte mehr Leben in die Innenstadt bringen. Katharina Stadler will diese lebendige Innenstadt mit möglichst wenigen Autos. Wilfried Schott hatte hierzu die Zukunftsvision eines selbstfahrenden Shuttlebusses vom Festplatz bis zum Zentrum. (16. Dezember 2018)

Vorstandswahlen beim Ortsverband Traunstein

Katharina Stadler und Wolfgang Wörner wurden als Sprecher wiedergewählt, ebenso Ines Nachtnebel als Kassierin. Helga Mandl ist neue Schriftführerin. Als Beisitzer wurden gewählt Wilfried Schott und Patrick Nepper. Klaus Herold gab ein klares Statement für den Erhalt des ganzen Haidforsts: „Wir können unseren Wald doch nicht für den Müll opfern“ und Thomas Stadler meinte: „Wenn der geplante Kreisverkehr kommt, dann wird der Wald scheibchenweise abgeholzt, und das will ich nicht.“ (25. November 2018)

Eine neue Visitenkarte für die Stadt Traunstein

Unser Ortsverband Traunstein hatte beim September-Stammtisch September das Thema „Salinenpark mit Apothekergarten – Welche Ideen stecken dahinter?”. Bauleiter Helmut Mühlbacher gab einen detaillierte Einblick über den laufenden Baufortschritt des Parks, der im kommenden Jahr anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Soleleitung Reichenhall-Traunstein“ eröffnet werden soll. Über den Kräutergarten berichtete Apotheker Lorenz Fakler. Dieser wird vom Homöopatiehaus Traunstein und einigen Traunsteiner Apotheken betrieben werden. Und schließlich berichtete der Vorsitzende des Fördervereins „Alt-Traunstein“, Richard Kraft über die Entstehungsgeschichte des Salinenparks. (30. September 2018)

Klimapolitik: nicht nur reden – endlich handeln

Die Diskussionsveranstaltung über Klimapolitik brachte Vorschläge für Traunstein: Keine Bodenversiegelung durch Gewerbegebiete, den Haidforst erhalten, fahrradfreundliches Traunstein und vieles mehr. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung fest der Meinung ist, dass die aktuellen Temperaturen keine Wetterkapriolen mehr sind, sondern dass der Klimawandel da ist und deshalb für alle gilt: „Nicht nur reden – endlich handeln!“ – und zwar auch in Traunstein. (24. August 2018)

„Wir müssen uns den Vereinfachern entgegenstellen“

„Wir müssen uns den Vereinfachern entgegenstellen“, sagte Rüdiger Funk auf unserer öffentlichen Veranstaltung mit dem Titel „America first – werden Wahlen nur noch mit einfachen Parolen gewonnen?“ Thomas Lang-Nachtnebel meinte hierzu, dass sich Politik auf zwei Ebenen abspiele, der Ebene der eingängigen Parolen und daneben der Sachpolitik. Doch, so seine Ansicht „wenn die Parolen überzogen werden, dann wird Sachpolitik problematisch“. Burgi Mörtl-Körner ergänzte, dass man mit Parolen viel erreichen könne, aber: „leider dienen Parolen häufig dazu, Angst zu verbreiten und somit abseits der Fakten Wahlentscheidungen herbeizuführen“. Fazit des Abends: Alle Parteien haben schon immer mit Parolen agiert, das kann auch sehr sinnvoll sein. Wenn jedoch  Parolen falsche Informationen wiedergeben oder nur Angst verbreiten, dann ist das eine gefährliche Entwicklung für unsere Demokratie. (Juli 2018)

Verkehrspolitik durch die Windschutzscheibe

„In Traunstein wird Verkehrspolitik durch die Windschutzscheibe gemacht“, sagte Marcus Rohrmoser auf der Veranstaltung unseres Ortsverbandes „Fahrradfreundliches Traunstein – mach mit im „Sailer Keller“. Und viele Teilnehmer wussten Beispiele, wo die Radler nicht mehr in Gegenrichtung fahren dürfen. Es gab auch ein Fülle von Vorschlägen, wie Aufstellflächen für Radler am Ampeln, oder Tempo 30. Stadtrat Wilfried Schott forderte zu wiederholten Male, dass das Verkehrskonzept, das die Stadt seit Februar 2017 in Händen hat, endlich im Stadtrat behandelt werde, und am Tag nach der Veranstaltung machte sich Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender im Bundestag, ein Bild von den ungelösten Problemen für Radfahrer in Traunstein. (13. Mai 2018)

Jugendzentrum für Traunstein gefordert

Die spannende Diskussionen beim Stammtisch der Grünen leitete Stadtrat und Jugendreferent Thomas Stadler. Das Thema Jugendzentrum sorgt für Unmut bei den Jugendlichen: „Seit drei Jahren machen wir Druck, dass ein Jugendzentrum kommt, und bisher ist nichts Greifbares geschehen“, verschaffte sich Johannes Müller, neuer Jugendbeiratsvorsitzender und Juso-Mitglied, Luft. „Es stocken die Planungen. Zwei Jahre ist nichts passiert“, merkte Konrad Baur von der JU an. Aus dem Jugendbeirat kam die Kritik, dass anscheinend Teile des Stadtrates kein Interesse mehr an einem Jugendzentrum haben, weil es Kosten verursache. Mario Peuser, der aus einer Stadt in Nordrhein-Westfalen mit 80.000 Einwohnern stammt, erzählte, dass es in seiner Heimatstadt fünf Jugendzentren gibt, und er wunderte sich, dass es im Oberzentrum Traunstein gar keines gibt. (24. April 2018)

Digitalisierung – Segen oder Fluch?

„Digitalisierung ist in aller Munde, aber was ist das eigentlich?“, fragte der Traunsteins Ortsvorsitzender Wolfgang Wörner in seiner Einführung. „Die Welt begann schon vor langer Zeit, digital zu werden“, sagte Dieter Janecek. Stadt- und Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner stelle die Frage in den Raum, ob die neuen Techniken Segen oder Fluch sind, zum Beispiel wenn Roboter eines Tages Menschen pflegen werden. Die Diskussion drehte sich darum, ob denn alles, was möglich ist, auch gemacht werden dürfe. Janecek fordert, dass die Künstliche Intelligenz in ein Wertegerüst eingegliedert werden müsse, einige Länder das aber völlig ignorieren. „Autonome Waffensysteme, also Maschinen, die ohne Einfluss von Menschen andere Menschen töten, müssen in diesem Zusammenhang unbedingt weltweit strikt verboten werden.“ (12. März 2018)

Situation der Radler aufs Korn genommen

In Traunstein ist die Radfahrer-Situation bekanntermaßen schlecht, und deshalb haben wir das Thema „Radfahren in Traunstein“ zu unserem Faschingszug-Thema erwählt.  Hinter unserem Radl-Shuttle, der die Radl sicher von einem Ende Traunsteins ans andere bringt, versammelten sich eine große Zahl verkleideter Radler und Fußgänger.  Und zwei als Mitglieder der Traunsteiner Sicherheitswacht Verkleidete haben aufgepasst, dass die Radler auch wirklich alles richtig machen. Wie gut es uns gelungen ist, auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, war der Kommentar eines Zuschauers: „Ihr habt den Nagel wieder auf den Kopf getroffen.“ (20. Februar 2018)

Betonflut eindämmen – auch in Traunstein

Der Flächenverbrauch ist auch in Traunstein ein großes Thema. Ortssprecher Wolfgang Wörner berichtete über die Situation in Traunstein: Im Süden ging im Gewerbegebiet Sonntagshornstraße schon viel Fläche verloren. Dann wird gerade zwischen dem Kreisverkehr an der Hochstraße und den Kiesgruben bei Seiboldsdorf viel zubetoniert. „Und im Norden werden im Haidforst große Pläne zur Vernichtung des Waldes immer konkreter“, so Wörner. Der Hauptinitiator des Volksbegehrens Ludwig Hartmann sagte: Ich kämpfe für eine sparsame und intelligente Nutzung unserer geerbten Natur und Kulturlandschaft – nach dem Motto: Denken, bevor der Bagger kommt!“ (11. Februar 2018)

Was bleibt übrig vom Haidforst?

Mit eindrucksvollen Vorher-Nachher-Fotos begann Ortsvorsitzender  Wolfgang Wörner die  öffentliche Dezember-Veranstaltung des Grünen OVs Traunstein „Was bleibt übrig vom Haidforst?“. Die Fotos zeigten die Veränderungen durch die Gewerbeerweiterungen der letzten Jahre. Sie gaben eine Vorahnung, was mit dem Wald passieren wird, wenn die geplanten neuen Straßen und die neuen Gewerbeausweisungen Realität werden sollten. Der Wald wird weg sein. Rosi Mayer, die schon vor acht Jahren in der Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ aktiv war, bemängelte als erstes, dass der allseits versprochene Pfad entlang des Schaumaier-Erweiterungsgrundstücks bis heute nicht existiere. (17. Januar 2018)

Grüne Kernthemen ‘18 für Traunstein formuliert

Die Grünen wollen in 2018 den Haidforst erhalten, ein Verkehrskonzept mit Schwerpunkt sicheres Radfahren in Traunstein und eine echte Beachtung des Bürgerwillens, z.B. bei der Umsetzung des Bürgerentscheids zum Jugendzentrum. „All dies sind Themen, die den Bürgern am Herzen liegen, wie die jüngsten bayernweiten Umfragen zum Flächenverbrauch und zur Mobilität zeigen. Wir Grüne werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass diese Anliegen in Traunstein nicht unter den Tisch fallen“, sagte Ortsverbandssprecher Wolfgang Wörner beim Januar-Treffen des Traunsteiner Grünen-Ortsverbandes. (10. Januar 2018)

Der Ortsverband Traunstein stellt sich vor.
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