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Thomas Stadler, Wilfried Schott, Patrick Nepper (hinten, von links), Mina Himmelstoß, OB-Kandidatin Burgi Mörtl-Körner, Helga Mandl und Wolfgang Wörner (vorne, von links).

Grüne Kandidaten stellten ihr Wahlprogramm vor: Thomas Stadler, Wilfried Schott, Patrick Nepper (hinten von links), Mina Himmelstoß, OB-Kandidatin Burgi Mörtl-Körner, Helga Mandl und Wolfgang Wörner (vorne, von links). Foto: Anna Körner

Unsere Ideen für Traunstein

OB Kandidatin Mörtl-Körner und Grüne Stadtrats-Kandidaten stellten Wahlprogramm vor

Zahlreiche Besucher sind in den „Sailer Keller“ gekommen, um zu erfahren, was wir Grüne nach der Wahl im März in Traunstein bewegen möchten. Schnell wurde den Besuchern klar, dass wir viele Ideen haben, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Verkehr, Wirtschaft, Digitalisierung, Wohnen, Kultur und für Jugend und Familien.

Mit einer Grünen Oberbürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner und einer starken Grünen Stadtratsfraktion könnten wir viele dieser Ideen umsetzen, davon sind wir überzeugt. Und diese Ideen stellten wir Grünen Stadträte und einige unserer Stadtratskandidaten im Sailer Keller vor.

Stadtratskandidat Dr. Patrick Nepper fährt alle Strecken in Traunstein mit dem Fahrrad und kennt somit alle Probleme der Radler. „Jedes Ziel ist in Traunstein mit dem Auto von vier Richtungen anfahrbar, aber nicht mit dem Fahrrad“, sagte er. Er fordert spezielle Fahrradampeln, farbig markierte Radwege, Fahrradgaragen und -stellplätze und ein wesentlich höheres Budget für derartige Maßnahmen.

Stadtrat Wilfried Schott  möchte in allen Wohnvierteln Tempo-30-Zonen einrichten, speziell um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Auch er will das Straßenbaubudget umschichten. „Und ich will keinen Kreisverkehr in den Haidforst für 2,5 Millionen Euro“, so seine Meinung.

Wolfgang Wörner, ebenfalls Stadtrat, sieht im Zusammenhang mit dem Bildungscampus große Chancen für Neugründungen von kleinen Firmen und Start-Ups mit geringen Flächenverbrauch. Er möchte ein Wirtschaftsreferat in der Stadt, das solche Aktivitäten unterstützt.

Stadtratskandidatin Martina Wenta möchte bezahlbare Wohnungen schaffen, auch für größere Familien. Darüber hinaus möchte sie die schon gute Kinderbetreuung noch verbessern, auch in den Ferien.

Stadtrat Thomas Stadler will endlich ein Jugendzentrum, wofür sich im Jahre 2016 die Bürger in einem Bürgerentscheid entschieden hatten, der aber nie umgesetzt wurde. „Der aktuell bestehende Jugendtreff ist viel zu klein“, das weiß Thomas Stadler als Jugendreferent der Stadt zur Genüge.

Digitalisierung und Transparenz war das Thema der Kreissprecherin und  Stadtratskandidatin Helga Mandl: „Ich will mehr Möglichkeiten schaffen, möglichst viele Anträge bei der Stadtverwaltung elektronisch und ohne Probleme zu stellen“, sagte sie. Dies als Angebot, um sich für einen Behördenbesuch nicht mehr einen Tag Urlaub nehmen zu müssen.

Nach diesen kurzen Vorträgen eröffnete Stadträtin und OB-Kandidatin Burgi Mörtl-Körner die Diskussion. Sie sprach darüber, dass auch in Traunstein Fläche gespart werden soll: Wenn gebaut wird, dann bitte in die Höhe und die Autos unter das Gebäude“, ist ihre feste Überzeugung. Bei Wohngebäuden ist sie für ökologische Bauleitplanung, worauf Stadtratskandidat Günter Fembacher den Vorschlag brachte, das Einheimischen-Modell in Frage zu stellen: „In anderen Gemeinden hat man bei wegweisenden modernen Wohnprojekten längst davon Abschied genommen“, sagte er.

Rosi Berger schnitt ein anderes Thema an: „Wir müssen unsere Freizeitflächen erhalten, speziell auch im Norden unserer Stadt den Haidforst.“ Sie ist erschüttert darüber, dass angrenzend an den Haidforst nun in Nußdorf weitere riesige Kiesgruben entstehen sollen. Burgi Mörtl-Körner antwortete ihr, dass sie sich schon bisher bei jeder Gelegenheit vehement für den Erhalt des Haidforsts eingesetzt hat – und dies auch weiterhin tun wird.

Stadtratskandidat Thomas Lang-Nachtnebel will mehr Gerechtigkeit bei der Kulturförderung. Er möchte eine bessere Förderung auch von kleinen Kulturveranstaltungen, die die Veranstalter häufig mit großem Engagement angehen. Dem stimmte Burgi Mörtl-Körner zu. „Und ich hoffe, dass mit dem neuen Bildungscampus auch mehr Möglichkeiten für junge Leute entstehen, denn wo sollen die ganzen Studenten sonst abends hingehen?“.

Wie immer bei den Grünen Veranstaltungen gab es im Anschluss noch viele Einzelgespräche und Diskussionen und es wurde mal wieder ein langer Abend. Wolfgang Wörner

(18. Januar 2020)

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