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Dr. Bernhard Zimmer und Gisela Sengl.

Unsere Direktkandidaten Dr. Bernhard Zimmer (Landkreis Berchtesgadener Land) und Gisela Sengl (Landkreis Traunstein).

Tag der Deutschen Einheit gefeiert

Direktkandidaten Sengl und Zimmer zu Gast beim Ortsverband Traunstein

Das Oktober-Monatstreffen unseres Ortsverbandes war ganz anders als sonst: Am Vorabend des 3. Oktober feierten wir die Wiedervereinigung vor 28 Jahren mit Erzählungen von Mitgliedern und Gästen, wie sie den Tag des Mauerfalls am 9. November 1989 erlebt hatten. Zu Gast waren unter anderem Gisela Sengl, die Direktkandidatin für unseren Stimmkreis bei den Wahlen am 14. Oktober und Dr. Bernhard Zimmer, Direktkandidat im Stimmkreis Berchtesgadener Land.

Zum Anfang der öffentlichen Veranstaltung gab es ein kleines Quiz (Quizmaster Wolfgang Wörner) mit Fragen wie „Wo war Frau Merkel am Tag des Mauerfalls?“ (in der Sauna), „Wie kann man den Verlauf der Mauer in Berlin heute noch sehen?“ (Markierungen am Boden“ oder „Welcher Rockmusiker schrieb ein Musical über das Thema?“ (Udo Lindenberg).

Dann gab es viele Erzählungen und Erinnerungen: Ein Gast arbeitete am Tag des Mauerfalls in Kreuzberg (Westberlin) in einer Kneipe, als einer zu ihm sagte „Ich habe gerade auf der Straße einen Trabi gesehen“. Das war das Zeichen, dass die Grenze offen war. An diesem Abend wurde in der Kneipe Freibier für alle ausgeschenkt. Eine andere erzählte, dass sie in einer Grenzstadt war, wo nach dem Mauerfall nachts die Läden aufmachten. Viele sagten, dass sie den Fall der Mauer dadurch bemerkten, dass sie die Zweitakter-Abgase der Trabis rochen. Ein Grünen-Mitglied war damals Jugendlicher in der DDR. Er berichtete von seiner sorgenfreien Kindheit und Jugend mit Krippenplätzen für alle, guten Angeboten für die Jugendlichen und mit gesicherter Aussicht auf einen Arbeitsplatz. Und er sagte, dass die Euphorie über die Wiedervereinigung ziemlich schnell verflog, als man merkte, dass die guten Dinge, die es sehr wohl auch in der DDR gab, schnell weg waren und vieles kam, was nicht gut war. So hatten zum Beispiel seine Eltern beide gute Jobs, die sie beide nach der Wiedervereinigung verloren. Sie hatten danach nie mehr eine sichere Arbeitsstelle. Mittlerweile sind sie Rentner und haben deswegen auch keine guten Rentenansprüche.

Ergebnis der Erzählungen und Diskussionen an diesem Abend war es, dass die Wiedervereinigung noch längst nicht vollzogen ist, und dass es noch viel zu tun gibt, um gleiche Verhältnisse für die Bürger in ganz Deutschland zu bekommen. Wolfgang Wörner

(3. Oktober 2018)

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