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100 Tage im Amt

Bürgermeister Stefan Schneider zieht erste Bilanz

100 Tage ist Stefan Schneider nun im Amt des Ersten Bürgermeisters für Bergen. Zeit für ein kurzes Resümee. In der Klausurtagung der Grünen Gemeinderäte und Vorstandschaft des Ortsverbandes am letzten Wochenende zog Stefan Schneider eine erste Bilanz. Er zeigte sich erfreut über die sehr konstruktive und harmonische Zusammenarbeit mit der Verwaltung, mit den Angestellten von Kindergärten, Bauhof, Kläranlage und von allen anderen gemeindlichen Bereichen. Das gute Miteinander im Gemeinderat und mit seinen Stellvertretern  hob er lobend hervor.

Seine Aufgabe der ersten Monate war es, Verwaltungswege kennenzulernen und zu verstehen und den Mitarbeitern seine Denkstrukturen und Entscheidungen zu vermitteln. Selbstverständlich können in den ersten 100 Tagen nicht alle Ziele, die man sich im Wahlkampf gesetzt hat, umgehend umgesetzt werden. Es galt Schwerpunkte zu setzen und Themen zielführend abzuarbeiten. Bei einigen vordringlichen Aufgaben wie der Kanalsanierung in Holzhausen, der Ertüchtigung der Kläranlage sowie der Errichtung des neuen Einkaufsmarkts befindet man sich inzwischen auf einem guten Weg.

In der Klausurtagung wurde auch besprochen, welche Wege man in der zukünftigen Gemeindepolitik beschreiten will. Welche Möglichkeiten gibt es, die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und ihrem Sachverstand  einzubinden? Neben der bereits beschlossenen Leserbriefspalte im Gemeindeblatt  und der Bürgerfragestunde während der Gemeinderatssitzung wurden viele Möglichkeiten angesprochen, wie man Bürger*innen aktiv in die Gemeindepolitik mit einbeziehen kann.

  • In der Bürgerversammlung sollte der Informationsteil des Bürgermeisters auf das Notwendigste reduziert  und den Bürger*Innen Gelegenheit gegeben werden, ihre Fragen und Anregungen mündlich oder auch schriftlich einzubringen. 
  • Zu dringenden aktuellen Themen sollen vor wichtigen Entscheidungen eigene Informations- und Diskussionsveranstaltungen anberaumt werden.
  • Zu verschiedenen Sachthemen könnten sich Interessengemeinschaften bilden, die Gelegenheit bekommen, ihre Arbeitsergebnisse im Gemeinderat zu präsentieren.
  • Der Bürgermeister sollte in regelmäßigen Abständen im Gemeindeblatt über Aktuelles aus dem Rathaus berichten.
  • Das Gemeindeblatt sollte nicht mehr zugeschickt werden, sondern kostenfrei für alle Bürger*Innen in verschiedenen Geschäften zum Mitnehmen aufgelegt werden.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Erstellung eines Leitbildes für das Dorf Bergen. Wohin soll Bergen sich entwickeln? Wie soll die Bautätigkeit in der Zukunft geregelt werden? Welche Möglichkeiten sieht man für die Ansiedlung  von Gewerbe?  Welche Wege will man im Tourismus beschreiten? Wie kann man Familienpolitik im Dorf Generationen übergreifend gestalten? Diese und viele Fragen mehr wurden von den Anwesenden intensiv und zum Teil auch sehr kontrovers diskutiert.

Eine Klausurtagung wie diese dient zunächst der Meinungsbildung innerhalb der Fraktion. Entscheidungen werden selbstverständlich nach Diskussion und Abwägung im Gemeinderat gefällt.

Eine Veranstaltung der ganz anderen Art war der „Kehraus“, der auch heuer wieder am Faschingsdienstag im Mühlwinkler Hof stattfand. Für gute Stimmung bei den zahlreichen fantasievoll maskierten Gästen sorgte die „Chiemgauer Geigenmusi“.  „Mama Bavaria“ (Rosemarie Frank) nahm in ihrer Rede den zurückliegenden Wahlkampf, die Gemeindepolitik aller Fraktionen  und verschiedene Ereignisse im Dorf gekonnt und mit feiner Ironie aufs Korn. Der lustige Sketch,  bei dem die Ämterverteilung im Gemeinderat mit Sandkastenspielen im Kindergarten verglichen wurde, sorgte für viele Lacher. Bis Punkt 24 Uhr heizte DJ Klaus mit fetziger Rockmusik den Tänzern ein. Diese gelungene Veranstaltung findet im nächsten Jahr sicher wieder statt. 

Zum Thema „100 Tage im Amt“ führte auch die „Chiemgau Zeitung“ ein Interview mit unserem Bürgermeister, das Sie hier nachlesen können.

(19. März 2015)

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