zurück zur Überischtsseite OV Chiemsee-Ost

Umgehungsstraße kontrovers diskutiert

Bürgerstammtisch des OV Chiemsee-Ost im April

Es ging wieder einmal um die schwierige Verkehrssituation in Chieming. Der Ortsverband Chiemsee- Ost hatte zum Stammtisch eingeladen und rund 20 interessierte Bürger waren gekommen. Mit am Tisch war auch eine Gruppe von  Befürwortern einer Umgehungsstraße für Chieming. „Ein Ende der Chieminger Verkehrsmisere kann nur mit einer Ortsumfahrung erreicht werden“, sagte der Sprecher der Gruppe. „Natürlich müssen Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden, aber das sei technisch absolut unproblematisch.“ Dass die geplante Trasse zwischen zwei Chieminger Ortsteilen hindurch knapp an den jeweiligen Bebauungen vorbeiführen soll und ein großes unberührtes Naturareal zerstören würde, war für die Befürworter ein bedauerliches, aber notwendiges Übel. Für die Mehrzahl der Stammtischgäste waren die Argumente Pro-Umgehungsstraße wenig überzeugend.

Sie verwiesen statt dessen auf  mögliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen entlang der stark befahrenen Chieminger Hauptstraße. Mit Tempo 30, Tonnagenbeschränkungen usw. könne die Verkehrssicherheit sofort verbessert bzw. der Lkw-Verkehr in Grenzen gehalten werden. Eine Umgehungsstraße, die vielleicht in ferner Zukunft kommen könnte, würde den Chieminger Bürgern in der jetzigen Situation nicht helfen, so der Tenor der meisten anwesenden Gäste. Die Diskussion dauerte auch nach Ende des Stammtisches an. Richard Danhof

(1. Mai 2015)

Der OV Chiemsee-Ost stellt sich vor.
Newsletter von Gisela Sengl