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Marquartstein

Viel erreicht innerhalb dieser Wahlperiode…

In Marquartstein hat sich in den letzten sechs Jahren sehr viel getan. Auch wenn nicht große und repräsentative Bauten errichtet wurden, wurde doch eine Menge erreicht: Wir sind daher mit der Arbeit unseres Bürgermeisters Andi Scheck sehr zufrieden und stellen keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf. Die nachfolgenden Aufzählungen sind Beispiele in zufälliger und nicht nach Wichtigkeit geordneter Reihenfolge:

z. B. Ratsinformationssystem und Digitalisierung:

Gleich zu Beginn dieser Wahlperiode hat Bürgermeister Scheck mit Zustimmung auch der Grünen das Ratsinformationssystem eingeführt. Dadurch haben die Gemeinderäte die Möglichkeit auch von zuhause per Internet auf alle Dokumente zuzugreifen und diese zu prüfen. Volle Information führt zu guten Entscheidungen. Bis zur letzten Wahl hatten die Marquartsteiner Gemeinderäte diese Möglichkeit nicht. Die Gemeinderäte von CSU-geführten Gemeinden wie Übersee und Unterwössen warten bis heute auf dieses Angebot. Auch dem Bürger nutzt dieses System: Er kann damit die Tagesordnungen und Beschlüsse der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats im Internet lesen (https://ris.komuna.net/marquartstein).

Auch im Rathaus wurde die Digitalisierung intensiviert, so z. B. bei den Bebauungsplänen.

Im ganzen Gemeindegebiet wurde die Datenübertragung durch Breitband- bzw. Glasfaserversorgung ausgeweitet, auch in den Randbereichen. Marquartstein hält den Anschluss an die moderne Technik der Datenübertragung – mit Fördermitteln des Freistaates Bayern. Damit sind wir vielen anderen Gemeinden im Landkreis voraus !

z. B. Klimaschutz:

Auf öffentlichen Gebäuden, bei denen es möglich war, wurden Photovoltaikanlagen installiert, so z.B. auf der Grundschule und der Hochplattenbahn.

Auch die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität wurde vorangetrieben und neue Ladestationen geschaffen und unterstützt.

Wir sind ferner dem Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel beigetreten, u.a. mit dem Ziel der Regionalen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Die Pläne einer zentralen Nahwärme-Versorgung, die eine jährliche Einsparung von 1200t CO2 für unsere Gemeinde bedeutet, sind in einem konkreten Stadium. Entsprechende Vorverträge existieren. Derzeit müssen noch die Vorgaben der Bundes- und Landesregierung abgewartet werden, um diese in unsere Planungen einzubeziehen.

Die Ortsbeleuchtung wird sukzessive auf energiesparende Leuchtmittel umgerüstet.

z. B. langfristige Planung:

Statt Bau von „Denkmälern“ wird langfristig gedacht. Schon in der Vergangenheit wurden im Gemeinderat Entscheidungen gegen die CSU (teilweise nur mit einer Stimme Mehrheit) getroffen, deren Richtigkeit sich auch im Nachhinein als absolut zukunftsweisend erwiesen haben: So z.B. der Kauf des Gebäudekomplexes der Schule Niedernfels oder auch des Gasthofes Hofwirt, dessen Abriss drohte. Aber auch die Auswirkungen negativer Entscheidungen durch die damalige CSU-Mehrheit spüren wir noch heute: So hatte die damalige CSU-Mehrheit im Gemeinderat gegen massive Widerstände beschlossen ein Gewerbegebiet am Ortseingang zu entwickeln, das im Privatbesitz verbleibt. Dadurch hat die Gemeinde ihre Entscheidungsmöglichkeit abgegeben, ob ein Betrieb auf das nun bestehende Gewerbegebiet ziehen kann.

z. B. Hochwasserschutz:

Hochwasserschutz wurde dort geschaffen, wo man es nicht gleich sieht, wo er aber äußerst wirksam ist: So wurde am sogenannten Schoater oberhalb von Piesenhausen eine Oberflächenwasserableitung geschaffen, die jetzt Piesenhausen besser vor Überflutung schützt. Es wurde darüber hinaus ein bewegliches Schlauchwehr beschafft, das an der Straße beim Landschulheim eingesetzt werden kann und das Eindringen von Achenwasser in den Ortskern über diese Straße verhindert. Im Ort selber wurden neue Sammelschächte und Ableitungen mit Pumpen geschaffen. Ferner wurden weitere Hochwasserschutzeinrichtungen ertüchtigt bzw. neu errichtet, so am Angerbach, dem Tennbodenbach, Söllgraben etc.. Marquartstein ist jetzt gegen Hochwasser weit besser gerüstet als noch vor 6 Jahren.

z. B. Partnerschaftsgemeinde:

Die Partnerschaft mit der Gemeinde St. Andrä wurde mit neuen Aktivitäten ausgefüllt. Viele Begegnungen im Jubiläumsjahr unsrer 40jährigen Freundschaft mit St.Andrä zwischen Alt und Jung, zwischen Sportlern, Musikanten, Theaterjugend aus beiden Gemeinden haben für frischen Wind und Lust auf Mehr gesorgt.

z. B. Sicherung der Wasserversorgung:

Durch den Kauf des Streunthaler Hofes wurde die unmittelbar angrenzende Marquartsteiner Wasserversorgung auch für die Zukunft besser abgesichert. Nebenbei war dies auch eine gute Geldanlage in Zeiten der Nullzins- bzw. Minuszinspolitik und eröffnet neue Möglichkeiten der Förderung des Tourismus: Hier liegen auch konkrete Planungen in Richtung eines Tagungshotels für Gruppen bzw. Unternehmen unter dem Aspekt des sanften Tourismus auf dem Tisch. (mehr zum Theme Streunthaler Hof hier unter diesem Link)

z. B. Umstrukturierung des Tourismusbüros:

Die Touristinfo erfolgt jetzt in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und konnte so besser ausgestattet werden. So gelingt interkommunale Zusammenarbeit, wo es nötig ist und das Achental voranbringt.

z. B. die Entwicklung des Ortszentrums:

Hier wurden zur Erlangung der Fördermittel die zwar langwierigen, aber nötigen Feinuntersuchungen durchgeführt. Jetzt geht es mit Architektenwettbewerb um die konkrete Bebauung. Der neue Wettbewerb ist nötig, da durch geänderte Eigentumsverhältnisse (Schrobenhauser) ganz neue Planungen denkbar und möglich sind. Diese einmalige Chance muss genutzt werden .

Auch die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt, der B 305, geht in die Endphase (Baubeginn geplant 2020) nachdem der jetzige Gemeinderat mit Bürgermeister Scheck alle Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Die Durchfahrt wird sicherer, auch für Radfahrer und Fußgänger.

Darüber hinaus wurden aber Blühwiesen angelegt, um noch mehr lebendige Natur in den Ortskern zu bringen. (mehr zum Thema Ortszentrum hier unter diesem Link)

z. B. Ausstattung des Bauhofs:

Der Bauhof wird immer weiter und fortschrittlich ausgestattet, um den Anforderungen einer modernen und wachsenden Gemeinde gerecht zu werden. Auch personell wurde aufgestockt.

z. B. Wertstoffhof:

Durch den Zusammenschluss mit Wertstoffhöfen der Nachbargemeinden können jetzt in Grassau mehr Wertstoffsorten bei deutlich längeren Öffnungszeiten angenommen werden. Gleichzeitig wurde eine örtliche Sammelstelle für kleinere Mengen von Wertstoffen bei uns erhalten.

z. B. gesellschaftlich:

Der Christkindlmarkt wurde unter Führung unserer grünen zweiten Bürgermeisterin Claudia Kraus umgestaltet zum Adventsgarten, der sich so zum absoluten Publikumsliebling entwickelt hat.

Als Wertschätzung der Arbeit der Ehrenamtlichen wurde der Ehrenamtsempfang eingeführt; ebenso der Empfang für Neubürger. Beliebt auch die hochklassigen Steinbruchkonzerte u. a. mit unserer Musikkapelle oder die Einladungen zur Schlagerstunde des Fördervereines lebendiges Marquartstein am Musikpavillon.

Natürlich wurden auch weiterhin die Vereine durch die Gemeinde unterstützt und gefördert. Möglichkeiten einer Vereinsküche wurden geprüft und vorgeplant. U.a. wegen der damaligen Unklarheiten hinsichtlich des Prinzregentensaals und auch wegen der anstehenden Jubiläen einiger Vereine werden dies Planungen erst im neuen Gemeinderat wieder aufgenommen.

Auch ein Sozialfonds zugunsten Marquartsteiner Bürger und Bürgerinnen in Notlagen wurde eingerichtet.

Und nicht zuletzt hat sich in den letzten Jahren das Klima im Gemeinderat wieder zum Positiven gewendet.

z. B. Klarheit zum Versammlungssaal / Prinzregent:

Die Gemeinde hat sich intensiv mit einer Übernahme des Prinzregentensaals befasst und letztendlich auch in Übereinstimmung mit dem Eigentümer jetzt Klarheit darüber erhalten, dass eine Übernahme durch die Gemeinde nicht in Frage kommt. Es kann daher in Richtung einer Art Bürgerhaus mit kleinerem Veranstaltungssaal geplant werden.

z. B. Bürgerbeteiligung:

Neu eingeführt wurde auch die Mitmach-Gemeinde durch Beiräte und Arbeitskreise. So gibt bzw. gab es schon Beiräte und Arbeitskreise zu den Themen Soziales, Wirtschaft und Tourismus, Kultur und Bildung, Achenbrücke, Integration, Marketing, Wunschbaum, Carsharing, Prinzregentensaal. Viele Bürger haben diese neue Möglichkeit der Mitwirkung wahrgenommen und diese Themen bearbeitet. Nur ein kleiner aber wichtiger Aspekt dieser Bürgernähe sind die ebenfalls neuen wöchentlichen Bürgermeistersprechstunden, zu denen jeder Bürger ohne vorherige Terminvereinbarung kommen kann.

z. B. finanzielle Festigung der Gemeinde:

Nicht zuletzt durch Inanspruchnahme der verschiedensten Fördertöpfe konnten viele Maßnahmen eingeleitet bzw. durchgeführt werden.

z. B. Hintergrundarbeiten, die man nicht sieht:

So wurden u.a. Straßenbestandsverzeichnisse und Widmungen erneuert, Wasser- und Abwasserkosten neu kalkuliert, zahlreiche Arbeitstreffen des Gemeinderats abgehalten, das Rathaus mit klar geregeltem Stellenplan personell umgebaut und damit für die Bürger effektiver und auch kostengünstiger gestaltet. Peter Lloyd

(13. Januar 2020)

Der Ortsverband Marquartstein stellt sich vor.
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