2014
Wasserkraft ja, aber nicht an der Salzach

Grüne Landtagsabgeordnete aus Bayern und Salzburg haben sich auf Einladung unserer Landtagsabgeordneten Gisela Sengl an der Salzach bei Tittmoning und Laufen getroffen. Dabei haben sich alle Beteiligten gegen Kraftwerksbauten ausgesprochen. Mehr als sechs Monate lang führte die Salzach im vergangenen Winter Niedrigwasser, 100 Kubikmeter pro Sekunde und weniger. Für eine rentable Energieausbeute viel zu wenig. Der letzte ungestaute Abschnitt des Gebirgsflusses muss von Verbauungen frei bleiben, fordern wir. Dass wegen des drohenden Sohldurchschlags gehandelt werden muss, darüber sind wir uns alle einig. Fünf Varianten sind derzeit im Gespräch, von einer reinen Naturfluss-Variante bis hin zu Kraftwerksbauten im Freilassinger und im Tittmoninger Becken. Wobei die Gesetzeslage eigentlich eindeutig ist: Beiderseits des Flusses sind FFH-Gebiete und Natura-2000-Areale, im Berchtesgadener Land fließt die Salzach durchs Biosphärenreservat. (24. September 2014)

Großes Interesse am TTIP-Vortrag

Mit einem derartigen öffentlichen Interesse hatte der Ortsverband Salzachtal von Bündnis 90/Die Grünen nicht gerechnet: Er hatte zum Vortrag der Landtagsabgeordneten Gisela Sengl zum Thema TTIP in den Nebenraum beim „Rothlerwirt“ in Roth bei Kirchanschöring eingeladen. Aber schon weit vor Beginn der Veranstaltung war der Raum restlos gefüllt. Die Besucher wurden schließlich in den deutlich größeren Saal umgeleitet – doch auch dort waren dann kaum noch Plätze frei. Sengl sagte, das TTIP-Ziel zu mehr Handel gehe in die falsche Richtung: „Wir brauchen nicht mehr Quantität, sondern Qualität“. Die Konzerne wollen nur weniger Vorschriften in Bezug auf Qualitätsstandards, denn Qualität bedeute Kontrollen und das koste Geld. Und bei der Agrogentechnik würden die Konzerne durch das TTIP Amerika als Umweg nehmen, um sie hier einzuführen. (8. Mai 2014)

Politische Radltour durch Kirchanschöring

Über vergangene und zukünftige Projekte der Gemeinde Kirchanschöring haben die Gemeinderatskandidat*innen der Grünen bei einer politischen Fahrradtour vor Ort gesprochen. Die erste Etappe führte zu den ausgewiesenen, aber noch unbebauten Gewerbeflächen am Ortsrand. Florian Tahedl kritisierte das System der Ausweisung: Hier werden die Gemeinden mit Steuereinnahmen und Wachstumsversprechen geködert. Tatsächlich wird aber die Landschaft zersiedelt, der Verkehr nimmt zu, der spezielle Dorfcharakter geht verloren. Danach ging’s weiter nach Hipflham und zu gemeindlichen Einrichtungen wie Kindergarten und Schule. (3. März 2014)

Der Ortsverband Salzachtal stellt sich vor.
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