Unsere Kandidat*innen.

Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen und Ökologische Liste Fridolfing für die Kommunalwahl im März.

Unsere Ziele für Fridolfing

Wie wir in unserem Dorf künftig das Leben und Zusammenleben gestalten wollen

Weltoffenheit, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung der Geschlechter, Nachhaltigkeit und solidarisches Handeln in einer demokratischen, freien und friedlichen Gesellschaft bestimmen unser Leitbild.

In Zeiten von Klimakrise und Artensterben gilt unser Einsatz dem Erhalt unseres Lebensraumes und unserer Mitgeschöpfe. Unsere Entscheidungen und unser Handeln müssen enkeltauglich sein.

Wie wollen wir in Fridolfing in Zukunft leben? Es ist an der Zeit, stetiges Wachstum zu hinterfragen, zu entschleunigen und dennoch Veränderungen tatkräftig anzugehen!

Soziales Miteinander

Der Dorfcharakter von Fridolfing soll erhalten bleiben. Ein lebendiges Dorf braucht Tradition und Moderne – Lebensraum für alle. Wir möchten die gute soziale Struktur in Fridolfing (Bürgerhilfsstelle, Kindergärten, Schule, Jugendhilfe, Gesundheitsversorgung) auch weiterhin erhalten und sehen die Schaffung eines altersgerechten Wohnprojekts als dringlich an.

Integration findet vor Ort statt – für uns zählt dabei Verbindendes, nicht Trennendes.

Flächenverbrauch

Die Endlichkeit der Ressourcen lässt ein unbegrenztes Wachstum nicht zu. Die wichtigsten Grundlagen unseres Lebens sind die Luft, der Boden und das Wasser. Die auch von der Regierung geforderte Höchstgrenze des Flächenverbrauchs in Bayern von 5 ha/Tag ist dringend einzuhalten.

Das bedeutet auch für Fridolfing, seinen Flächenverbrauch drastisch zu reduzieren. Wir fordern, innerörtliche Flächen vorrangig zu nutzen und unterstützen den Erwerb von Grund und Boden seitens der Kommune zugunsten des Gemeinwohls.

Keine weitere Flächenverbauung für Parkplätze innerorts. Im Gewerbebau gilt es alternative Parkmöglichkeiten zu schaffen (Parkhäuser, Tiefgarage)!

Keine neue Ausweisung von Gewerbegebieten.

Renaturierungsmaßnahmen und Biotope müssen gefördert werden.

Wir wollen ökologische Bauweisen und alternative, gemeinschaftliche Wohnformen fördern, die preiswerten Wohnraum schaffen.

Wirtschaft

„Global denken – lokal handeln“ – dieser Grundsatz leitet unser Engagement. Fridolfing mit seiner blühenden Wirtschaft hat die Verpflichtung, zusammen mit den Unternehmen eine zukunftsfähige Strategie zu entwickeln.

Wir wollen die Möglichkeiten einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit nutzen und fördern (Ökomodellregion, Regionalwerk).
Für eine enkeltaugliche Zukunft brauchen wir Ideen und den Mut und Willen zur Veränderung.

Erneuerbare Energien

Ziel ist das energieautarke Dorf bis 2030. Wir fordern als Beitrag zur CO2-Reduzierung die Förderung und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.

Wir unterstützen eine Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde und fordern deren rasche Umsetzung.

Auch für Gewerbebauten müssen nachhaltige und energiesparende Bauweisen verpflichtend sein.

Im Rahmen der Salzachsanierung unterstützen wir die Naturflussvariante und sind aus ökologischen und ökonomischen Gründen gegen den Bau von Wasserkraftwerken an der Salzach.

Mobilität

Verkehrslärm schmälert die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Der Zielverkehr ins Gewerbegebiet soll über die B20 umgeleitet werden.
Radfahrer und Fußgänger müssen mehr in den Fokus der Verkehrsplanung rücken, damit sich auch Kinder und alte Menschen gefahrlos im öffentlichen Raum bewegen können.

Unser Dorfplatz soll Lebensraum und Begegnungsstätte und nicht nur Parkplatz sein.

Zur Verbesserung der Mobilität ohne Auto brauchen wir einen bürgerfreundlichen kommunalen Fahrdienst für Einkaufsfahrten, Arztbesuche und als Zubringer zum Bahnhof.

Wir fordern die Einführung des Ein-Stunden-Taktes im öffentlichen Personennahverkehr und den Ausbau alternativer Mobilitätsangebote
(Carsharing, Mitfahrmodelle).

Wichtig sind der Ausbau und die Vernetzung der Mobilitätsangebote (z.B. Carsharing, Mitfahrzentralen).

Landwirtschaft

Sehr wichtig für uns ist der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Mehr Biobetriebe sind notwenig.
Wir wollen die Gemeinde als Mitglied der Ökomodellregion und als Fairtrade-Kommune weiter voranbringen.

(12. Januar 2020).

Der Ortsverband Salzachtal stellt sich vor.
Landratskandidatin Gisela Sengl
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