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Bürgermeisterkandidat Gerhard Gimpl beim Wahlkampfauftakt.

Wahlkampfauftakt der Siegsdorfer Grünen

Bürgermeisterkandidat Gimpl: Wichtige Probleme im Ortsteil Eisenärzt endlich lösen

Mit ihrer Versammlung im „Forellenhof“ in Eisenärzt haben die Siegsdorfer Grünen ihren Bürgermeister-und Gemeinderatswahlkampf eingeläutet. Bürgermeisterkandidat Gerhard Gimpl erklärte, dass es im Ortsteil Eisenärzt einige wichtige Probleme zu lösen gilt. Diese seien zwar teilweise seit Jahrzehnten bekannt, jedoch konnten bisher keine praktikablen Lösungen gefunden werden. Diese Feststellung gelte auch für den amtierenden Bürgermeister und die Eisenärzter Gemeinderäte.

Das wohl drängendste Problem sei, die Ortsdurchfahrt Eisenärzt vom Lkw- und Pkw-Verkehr deutlich zu entlasten. Hier schlagen die Grünen eine Einbahnlösung vor. Diese sieht vor, dass in Richtung Ruhpolding entlang der Bahnlinie eine einspurige Fahrbahn angebaut wird. Bei einem Ortstermin habe man den Eindruck gewonnen, dass dies technisch ohne allzu großen Aufwand möglich sein müsste. Mit dieser Maßnahme kann der Durchgangsverkehr um 50 Prozent reduziert werden.

Flankiert werden muss diese Maßnahme durch eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h. Gerhard Gimpl wies darauf hin, dass der Gemeinderat einen entsprechenden Antrag an das Staatliche Bauamt beschlossen hat. Leider liegt noch keine Antwort vor.

Gemeinderat Willi Geistanger wies darauf hin, dass die Siegsdorfer Grünen der Forderung, die Bahnstrecke Ruhpolding-Traunstein aufzulösen, eine klare Absage erteilen. So sei es unter Fachleuten unstrittig, dass die regionalen Bahnlinien das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs bilden müssen. Anstatt die Bahnlinie stillzulegen forderte er, den Bahn- und Busverkehr zu einer echten Alternative zum Auto auszubauen.

Herbert Buchner begrüßte es ausdrücklich, dass Hörgering einen Dorfladen bekommt. Dies sei seit langem Wunsch der Siegsdorfer Grünen. Mit einem Dorfladen kann eine fußläufige Lebensmittelversorgung aufgebaut werden. Dass hier regionale und biologisch erzeugte Lebensmittel in einem beträchtlichen Umfang angeboten werden sollen, sei zu begrüßen; außerdem die Möglichkeit, den Umfang der Verpackungen erheblich zu reduzieren.

Anja Pötzsch schlug vor, Hörgering an den Öffentlichen Busverkehr anzubinden. Dies sei ein wichtiger Beitrag, damit Menschen ohne eigenes Auto in einem weitaus größeren Umfang als bisher mobil sein können. Damit mehr Hörgeringer mit dem Rad zur Bushaltestelle fahren, sei es notwendig, die Abstellplätze zu überdachen.

Gemeinderätin Marlies Neuhierl-Huber wies darauf hin, dass, trotz eines Antrags der Grünen kein Radweg gebaut wurde, als es im Zuge des Neubaus der Hörgeringer Straße problemlos möglich gewesen wäre. Dieser Mangel müsse in der kommenden Wahlperiode schleunigst behoben werden. Willi Geistanger

(9. Februar 2020)

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