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Adalbert-Stifter-Straße in Traunreut

Die bisherige Breite der Adalbert-Stifter-Straße von 6,50 Metern ist für den fließenden Verkehr ausreichend. 

Adalbert-Stifter-Straße kostengünstig ausbauen

Wir fordern: Investitionen und Kosten gering halten und Sicherheit erhöhen

Angesichts der kritischen Haushaltslage beantragen wir, dass für die Sanierung der Adalbert-Stifter-Straße eine Lösung gewählt wird, welche die geringsten Investitionen und die geringsten laufenden Kosten für die Traunreuter Bürger verursacht, einen sicheren Verkehrsweg für Fußgänger und Radfahrer gewährleistet und vor allem alle Kosten durch zusätzliche Anforderungen auf die Verursacher umgelegt werden.

1. Straßen- und Gehwegbreite

Die bisherige Straßenbreite von 6,5 m ist für den fließenden Verkehr ausreichend. Die bisherige Gehwegbreite von 1,8 m an der Nordseite ist ausreichend, da die meisten Fußgänger den Weg entlang der Grünfläche nutzen.

Begründung: Die in der Planung vorgesehen 7 m Straßenbreite reichen nicht aus, um die definierten Anforderungen zu erfüllen. Werden an jeder Straßenseite ein Radfahrschutzstreifen mit einer Breite von 1,25 m und ein Sicherheitsabstand am südlichen Rand von 0,5m zu den Parkplätzen eingerichtet, bleiben für die Straßenbreite nur 4 m übrig. Bei Radfahrschutzstreifen ist aber eine Mindestbreite der restlichen Straße von 4,5 m erforderlich.

Auch die geplante Breite der Längsparkplätze von 2 m ist zu wenig. Viele Pkw sind breiter als 2 m. Zudem parken viele Autofahrer nicht auf Tuchfühlung mit dem Bordstein ein. Durch die geparkten Fahrzeuge würde der ohnehin zu geringe Sicherheitsabstand zum Radschutzstreifen noch weiter eingeschränkt.

2. Parkplätze

Die bisherigen Park- und Bushaltebuchten im Bereich des JHG bleiben erhalten. Entlang der übrigen Bereiche wird ein absolutes Halteverbot erlassen. Für die Bewohner der Berliner Straße stehen auf privatem und öffentlichem Grund ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Für die Anwohner des westlichen Teils der Adalbert-Stifter-Straße sind gegebenenfalls auf deren Grundstücken und auf deren Kosten Stellplätze zu errichten.

Begründung: Ein Großteil der derzeitigen Stellflächen im westlichen und mittleren Teil der Adalbert-Stifter-Straße wird heute durch parkende Lkw (bis zu 13 Fahrzeuge) in Anspruch genommen.

Ein Großteil der derzeitigen Stellflächen im östlichen Teil der Adalbert-Stifter-Straße wird heute durch Beschäftigte der angrenzenden Einrichtungen genutzt. Aus Bequemlichkeit werden dabei die bestehenden Parkplätze nicht in Anspruch genommen, sondern auf der Straße vor dem Eingang geparkt. Sollten die eigenen Stellplätze auf den Grundstücken nicht ausreichen, stünden  in etwa 100 bis 200 m Entfernung – dies entspricht ein bis zwei Minuten Fußweg – am Traunring noch viele ungenutzte öffentliche Stellplätze zur Verfügung. Bevor Bäume gefällt werden, die privaten Anlieger und die Traunreuter Bürger zur Kasse gebeten werden, sollten zunächst alle anderen Alternativen genutzt werden.

3. Radverkehr

Es werden keine Radschutzstreifen eingerichtet.

Begründung: 80 bis 90 Prozent der Radfahrer nutzen heute den Weg entlang der Grünfläche. Daran würde auch die Einführung von Radschutzstreifen nichts ändern. Zu geringe Breiten und zu geringe Sicherheitsabstände bei Radschutzstreifen führen laut dem ADFC zu einer größeren Gefährdung der Radfahrer als wenn keine vorhanden wären. Es wäre daher besser, auf Radschutzstreifen zu verzichten und für eine Entschärfung der Unterführung beim Akzenthaus zu sorgen, z.B. durch eine Umfahrung.

(14. Dezember 2016)

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