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Pfarrer Herden macht Wahlkampf-Urlaub

Der evangelische Geistliche kandidiert für den Bundestag – Landeskirche erlaubt im Wahlkampf keinen Gemeindedienst

Burgkirchen/Trostberg. Burgkirchens evangelischer Pfarrer Andreas Herden wird ab diesem Wochenende beurlaubt. Der Grund: Der 49-jährige Trostberger bewirbt sich als Direktkandidat der Grünen im Stimmkreis 225 (Berchtesgadener Land, Traunstein) um ein Bundestagsmandat. (…)
Pfarrer Andreas Herden nimmt gegenüber der Heimatzeitung wie folgt Stellung: „Die Regelung der bayerischen Landeskirche fordert eine klare Trennung zwischen geistlichen Amt und politischer Mandatsbewerbung. Das erlaubt auch mir, klar in meinen Rollen zu sein. (…)“
Auf seiner „RadlWAHLfahrt“ in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land möchte Herden vor allem Haustürwahlkampf machen. „Ich freue mich, den Menschen dabei persönlich zu begegnen.“ (…)
Zu seinen Chancen gewählt zu werden sagt Herden: „Gerne kehre ich nach der Wahl wieder in mein Amt als Pfarrer in Burgkirchen zurück. Ich rechne mir gegen meine Mitbewerber im Stimmkreis, Bärbel Kofler und Peter Ramsauer, keine allzu großen Chancen aus. Allerdings wäre ich nicht Pfarrer und auch nicht Kandidat, wenn ich nicht an Wunder glauben würde.“ (…) -ge Trostberger Tagblatt von 24.Juni 2017

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