LEITLINIEN ZUM THEMA BAUEN, CHIEMSEEUFER UND KOMMUNALWAHLEN

Der Ortsverband der Grünen in Übersee diskutierte über Zukunftsthemen der Gemeinde

Die Mitglieder des Ortsverbandes der Grünen waren aufgerufen, Änderungen und Ergänzungen für die dort vorgestellten Leitlinien der Ortsentwicklung einzubringen. Die Gemeinderätin Frau Winnichner und der Gemeinderat Herr Stefanutti stellten den neuen, überarbeiteten Entwurf vor, dem anschließend die Anwesenden zustimmten. Mit diesen Zielen werden die Grünen nächstes Jahr in die Kommunalwahlen gehen.

5. Mai 2019

 

ÜBERSEE: LEITLINIEN FÜR DIE BAUENTWICKLUNG

Leitllinien zum Bauen in Übersee von Hans Thullner vorgestellt

Das Thema Bauen stand im Mittelpunkt der letzten Versammlung des Ortsverbandes der Grünen Übersee. Gemeinderätin Margret Winnichner stellte fest, dass die große Anzahl der Besucherinnen und Besucher zeige, dass die Ortsentwicklung den Überseerinnen und Überseern auf den Nägeln brennt. Ziel des Abends sei es Grundsätze zum Bauen in Übersee vorzustellen, die Mitglieder in die Diskussion einzubeziehen und gemeinsam ein Positionspapier zu entwickeln. Dazu begrüßte sie den Referenten Hans Thullner.
Nach der Vorgabe „Übersee soll Dorf bleiben“ sei es notwendig, dass Wiesenfreiflächen zwischen der Bebauung und ortsbildprägende Gebäude erhalten bleiben…

 

GRÜNE KOMMUNALE BAUPOLITIK

Veranstaltung der Überseer Grünen mit Bürgermeister Stefan Schneider
Die monatliche Versammlung des OV der Überseer Grünen stand unter dem Thema „Bauen“. Anwesend war neben Gemeinderätin Margret Winnichner kauch der grüne Bürgermeister aus Bergen, Stefan Schneider.

 

Sehr gutes grünes Wahlergebnis in Übersee

Bündnis 90/Die Grünen hat bei der Landtagswahl überdurchschnittlich gut in Übersee abgeschnitten: Bei den Erst- und Zweitstimmen lagen wir deutlich über 20 Prozent. Damit gehörte Übersee zu den Gemeinden mit den besten grünen Ergebnissen im Landkreis. Das sagte Gemeinderätin Margret Winnichner bei der Wahlnachlese. Basis für den Erfolg sei zum einen die in der vergangenen Legislaturperiode geleistete Arbeit und zum anderen der gute Wahlkampf von Gisela Sengl. Diese berichtete im Anschluss an die Bilanz aus dem neu gewählten Landtag und stellte sich danach den Fragen der Anwesenden.. (19. November 2018)

Rettungswege freihalten

Die Gemeinde Übersee muss dringend Maßnahmen ergreifen, um die Rettungswege in der Feldwieser Bucht endlich zu sichern. Das fordern die grünen Überseer Gemeinderäte Margarete Winnichner und Anton Stefanutti. Weil die Parker im Halteverbot verhindern, dass Rettungsfahrzeuge schnell und ohne Komplikationen in Notsituationen in die Feldwieser Bucht gelangen, ist die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher nicht gewährleistet. Deshalb schlagen unsere Gemeinderäte vor, Autos, die im Halteverbot stehen, konsequent abzuschleppen. (3. März 2018)

Naturpavillon intensiver unterstützen

„Da Umwelterziehung ja ein immer wichtigerer Bestandteil der Bildung ist, müsste man einen solchen bestehenden Standort noch viel mehr nutzen und unterstützen. Ich bin sicher, dass Gemeinde und Landratsamt der Umweltbildung im Allgemeinen und der hier geleisteten Arbeit im Speziellen große Wertschätzung entgegen bringen.“ Das sagte unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl beim Besuch des Naturpavillons im Zeller Park in Übersee. Martina Mitterer, Diplombiologin und Leiterin des Naturpavillons, hatte erzählt, dass sie und ihr Team ihre Arbeit gern intensivieren würde. „Uns fehlen aber schlicht und einfach die Mittel.“ (12. September 2017)

Gegen „Verstädterung“ Übersees

In seinem Vortrag beim Infoabend im Wirtshaus D’Feldwies zum Bauen in der Gemeinde veranschaulichte Prof. Helmut Bielenski die Gefahr, dass Übersee bald nicht mehr als Dorf zu erkennen sein wird. Die gegenwärtige bauliche Situation verändere das Ortsbild hin zu einem Erscheinungsbild mit „Vorstadtcharakter“. Der Referent zeigte auf, dass es viele Möglichkeiten gäne, dem Trend der Verstädterung entgegenzuwirken. Der Gemeinderat habe durchaus Gestaltungskraft, dem Druck der Investoren und deren Ziel, größtmöglichen Gewinn aus der maximalen Bebauung auf einem Grundstück zu erzielen, zu widerstehen. (Juni 2017)

Vortrag zum Thema ökologische Landwirtschaft

Die Turbo-Landwirtschaft verursacht Schäden an Umwelt, Mensch und Tier. Deshalb wird es immer wichtiger, dass es ein Umdenken in der Agrarwirtschaft gibt. Das sagte unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl bei einem Vortrag über ökologische Landwirtschaft beim Ortsverband Übersee im Gasthaus Feldwies. Um so ein Umdenken zu erreichen, brauche es einer effektiven Kommunikation der Gründe und konkrete Vorgaben an Landwirtschaft und Gesellschaft. „Die Umgestaltung der Landwirtschaft muss auf europäischer Ebene vollzogen werden“, sagte Sengl, „denn Umweltzerstörung und Wasserverseuchung machen nicht an Grenzen halt.“ (19. Juni 2017)

Endlich bezahlbaren Wohnraum schaffen

In der Gemeinde Übersee ist es dringend notwendig, endlich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Darauf weist unsere Gemeinderätin Margaret Winnichner hin. Im Rahmen des kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) muss Übersee endlich auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus tätig werden. Die Aktivierung von Bauland und die Bauleitplanung sind originäre Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung – nur anpacken muss man sie, um bezahlbaren Wohnraum für Bürger mit geringem Einkommen und für anerkannte Geflüchtete zu schaffen, fordert Margaret Winnichner. (Mai 2017)

Gemeinderat einstimmig für Grünen-Antrag

Die grünen Gemeinderäte Margaret Winnichner und Anton Stefanutti haben beantragt, dass Hinweisschilder an stark besuchten und touristisch wichtigen Punkten aufgestellt werden, die auf die Zerfallsdauer von verschiedenen Wertstoffe und Abfall aufmerksam machen. So braucht die Natur beispielsweise für den Abbau von Bananenschalen zwei Jahre und von Plastiktüten 120 Jahre. Auf den Hinweisschildern wird auf den „erhobenen Zeigefinger“ verzichtet. Somit soll ein wirksamer Beitrag zur Umwelt geleistet werden. Das Gremium sprach sich einstimmig für den Antrag unserer grünen Gemeinderäte aus. (25. April 2017)

Hintergründe zum Thema Asyl

Derzeit leben in der Gemeinde Übersee 40 Asylbewerber aus Syrien und Afghanistan. Eine Gruppe bürgerschaftlich engagierter Überseer kümmert sich um die Geflüchteten. Wesentliche Aufgabe wird es nun sein, Wohnraum für anerkannte Asylbewerber zu finden. Gemeinderätin Margaret Winnichner appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, auf die Geflüchteten zuzugehen: „Kennenlernen hilft und nähert die Menschen einander an. Nur Zäune zu bauen und zu hoffen, dass kein Flüchtling mehr unser Land betritt, ist unmenschlich und unchristlich und entspricht nicht dem Grundgesetz.“ (Februar 2017)

Zum Aktionstag gegen Plastik auf dem Chiemsee

Zum Aktionstag gegen Plastik haben wir vom Grünen-Ortsverband Übersee gemeinsam mit Mitgliedern der Kreistagsfraktion und des Kreisvorstands der Traunsteiner Grünen sowie dem Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky, eine Erkundungsfahrt auf dem Chiemsee unternommen. Mit der Aktion weisen wir darauf hin, dass Plastik in Form von winzigen Mikroplastikpartikeln im Klärschlamm und im menschlichen Körper angekommen ist. Viele dieser Partikel enthalten ökologisch und gesundheitlich bedenkliche Bestandteile wie Weichmacher und Flammschutzmittel. Eine LfU-Studie untersucht den Chiemsee, den Starnberger, den Ammer- und den Altmühlsee, die Trinkwassertalsperre Mauthaus, die Donau, Isar und Altmühl auf Mikroplastik. Erste Ergebnisse für den Chiemsee weisen eine „geringe bis mittlere Belastung“ aus; derzeit laufen Untersuchungen zu Auswirkungen auf Fische und Muscheln. Einblicke in die Gewässerökologie des Chiemsees und des Mündungsdeltas der Tiroler Achen vermittelte der Chiemsee-Naturführer Jürgen Pohl bei Wasser-Experimenten auf der Barkasse „Birgit“. (5. August 2016)

A8-Ausbau wird schöngerechnet

Marlis Neuhierl-Huber, grüne Gemeinderätin aus Siegsdorf und Vorsitzende der Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“, informierte bei einer Veranstaltung des Überseer Grünen-Ortsverbands über den Stand der Dinge beim Ausbau der A8. Unter dem Motto „4+2 sind genug“ fordert die BI einen Ausbau von Rosenheim bis zur Landesgrenze auf vier Fahrspuren und zwei Standstreifen sowie ein Tempolimit und Lärmschutzmaßnahmen. Dagegen sieht der Bundesverkehrswegeplan einen Ausbau auf sechs Fahr- und zwei Standspuren vor, wobei es beim Abschnitt Bernau-Grabenstätt bei „4+2“ bleiben soll. Neuhierl-Huber kritisierte, dass der Bundesverkehrswegeplan so weder seine Umweltziele erfülle noch beim Kosten-Nutzen-Verhältnis gut abschneide. In einer Analyse seien der Bernauer Berg und der Abschnitt Felden-Grabenstätt gar nicht erst berücksichtigt worden. „Nur so konnten die selbstgesteckten Vorgaben erreicht werden. Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Projekt schöngerechnet werden soll.“ (5. August 2016)

Der Ortsverband Übersee stellt sich vor.

OV-Treffen

Der Ortsverband trifft sich jeden ersten Montag im Monat, außer in Ferienzeiten oder an Feiertagen, um 19.30 Uhr im Gasthof Feldwies.

Bezirkstagskandidatin Felicitas Wendt
Kreisrundbrief
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