zurück zur Übersichtsseite OV Übersee
Bürgermeisterkandidatin Margarete Winnichner

Margarete Winnichner

Bürgermeisterkandidatin

60 Jahre, verheiratet,
Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Sozialbetriebswirtin,
Gemeinderätin (seit 2014)

Ich setze mich ein für ein Ende des Kirchturmdenkens. Die Entwicklung im ländlichen Raum mit dem Ziel gleicher Lebensbedingungen – und dazu gehört auch der ÖPNV – entwickelt sich ungleich positiver, wenn sich die Gemeinden im Achental auch bei der Mobilitätsfrage zusammenschließen. So lässt sich eine ständige Parkplatzvergrößerung um den Überseer Bahnhof herum verhindern, wenn ein regelmäßiger Buszubringer getaktet an den Zugverkehr angeboten wird.

Landratskandidatin Gisela Sengl

Ich finde, wir leben hier in einer außergewöhnlich schönen Region, für die es sich lohnt, auch von politischer Seite seine ganze Energie zu investieren, damit dieser Schatz erhalten bleibt.

Als Jugendliche war ich sehr aktiv in der Katholischen Landjugendbewegung und habe dort auch meine ersten Berührungspunkte mit der großen Politik und auch der Kirchenpolitik gehabt. Seitdem beschäftige ich mich mit Politik und bin recht bald zu den Grünen gestoßen.

Von Beruf bin ich Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Sozialbetriebswirtin und akademische Supervisorin und Coach. Ich arbeite seit 18 Jahren beim Diakonischen Werk Traunstein e. V. als Fachbereichsleitung für den Fachbereich Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe. 2005 wurde ich durch das Kuratorium in den Vorstand und damit gleichzeitig als stellvertretende Geschäftsführerin berufen. Ich trage Personalverantwortung für ca. 500 Mitarbeiter*innen im Fachbereich und insgesamt gut 1-1.000 Mitarbeiter*innen für das Werk.

Ehrenamtlich war ich viele Jahre für den Verein „Frauen für Mädchen“ tätig, den ich 1987 mit anderen Frauen zusammen gegründet habe. Dies war regional der erste Verein, der sich bereits damals mit sexueller Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Frauen auseinandergesetzt und dagegen offensiv gearbeitet hat. Viele Jahre war ich am Jugendgericht in Traunstein Schöffin.
In der dritten Wahlperiode bin ich ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht München.

Seit 2014 gehöre ich dem Gemeinderat an, von 1996 bis 2002 war ich im Kreistag, seit 2008 bin ich Ortssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen und seit fast 24 Jahren bin ich im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Traunstein als stimmberechtigtes Mitglied vertreten.

Wichtig ist mir den Zusammenhalt in der Gemeinde zu bewahren und zu fördern. Es gibt Situationen, da muss vermittelt werden zwischen den Ansichten der Bürger*innen und den Interessen der Allgemeinheit. Das traue ich mir zu, weil das mein beruflicher Alltag ist.

Ich bin der Meinung dass wir viel mehr noch auf Bürgerbeteiligung setzen müssen, da es jenseits des Gemeinderats in der Bevölkerung viel Fachwissen gibt.

Wichtig ist mir die Nähe zu den Bürger*innen; zuhören und aufeinander zugehen, nur so können Lösungen entwickelt werden, die konsensfähig sind.

Über die Weiterentwicklung der Gemeinde haben wir Grüne uns viele Gedanken gemacht und diese in einem Wahlprogramm zusammengefasst. Es geht darum unsere Gemeinde ökologisch und zukunftsfähig zu machen. Wir brauchen aus der Gemeindeverwaltung heraus innovative Ansätze im Bereich des Klimaschutzes, der Mobilität, zum Artenschutz und zur Digitalisierung.

Die Unterstützung und Würdigung des sozialen und kulturellen Engagements ist mir ein großes Anliegen. Dies sind die Grundlagen für den Erhalt einer lebendigen und sozial gerechten Gemeinde. Daher muss die Gemeindepolitik eng verbunden sein mit all denjenigen, die sich in Vereinen, Arbeitskreisen und besonders im Rahmen des sozialen Engagements für das Gemeinwohl einsetzen.

Deshalb bitte ich Sie, mir bei der Wahl am 15.03.2020 Ihre Stimme und die Stimmen für die Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen zu geben.