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Birgit Detsch, Dagmar Warweg und Margarete Winnichner.

Birgit Detsch, Dagmar Warweg und Margarete Winnichner.

Lesung und Musik beim Ortsverband

Wahlkampfveranstaltung einmal anders: Margarete Winnichner las aus Biografien von Frauen

Bürgermeisterkandidatin Margarete Winnichner las aus verschiedenen Biografien von Frauen vor, die obwohl Schriftstellerinnen, sich sehr mit den politischen Verhältnissen ihrer Zeit auseinandergesetzt haben. Nicht wenige Frauen waren Opfer von politischen Systemen und gesellschaftlichen Verhältnissen. So war Lena Christ, nach der in Übersee eine Straße benannt ist, als uneheliches Kind stark ausgegrenzt und extremer körperlicher und seelischer Misshandlung ausgesetzt.

Margarete Winnichner wies darauf hin, dass häusliche Gewalt ein Grundübel auch in unserer heutigen Gesellschaft ist und dass sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen zwar in der Öffentlichkeit enttabuisiert, aber längst nicht gestoppt ist. Daher ist es auch im kommunalpolitischen Bereich sehr wichtig, sich mit diesen Themen auf gemeindlicher Ebene auseinanderzusetzen.

Margarete Winnichner erinnerte daran, dass erst vor 100 Jahren das Frauenwahlrecht durchgesetzt werden konnte. 1919 waren erstmals allgemeine Wahlen zum Bayerischen Landtag abgehalten worden; d.h. es durften auch Frauen aktiv und passiv an Wahlen teilnehmen. Der Landtag hatte damals 180 Sitze; acht davon gingen an Frauen. Aktuell sind im Bayerischen Landtag 150 männliche und 55 weibliche Abgeordnete vertreten. Der Anteil der Frauen ist wieder rückläufig.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von den Gemeinderatskandidatinnen Birgit Detsch und Dagmar Warweg, die ihre Liedtexte auf die literarischen Texte abgestimmt hatten.

(2. März 2020)

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