2017
Naturpavillon intensiver unterstützen

„Da Umwelterziehung ja ein immer wichtigerer Bestandteil der Bildung ist, müsste man einen solchen bestehenden Standort noch viel mehr nutzen und unterstützen. Ich bin sicher, dass Gemeinde und Landratsamt der Umweltbildung im Allgemeinen und der hier geleisteten Arbeit im Speziellen große Wertschätzung entgegen bringen.“ Das sagte unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl beim Besuch des Naturpavillons im Zeller Park in Übersee. Martina Mitterer, Diplombiologin und Leiterin des Naturpavillons, hatte erzählt, dass sie und ihr Team ihre Arbeit gern intensivieren würde. „Uns fehlen aber schlicht und einfach die Mittel.“ (12. September 2017)

Gegen „Verstädterung“ Übersees

In seinem Vortrag beim Infoabend im Wirtshaus D’Feldwies zum Bauen in der Gemeinde veranschaulichte Prof. Helmut Bielenski die Gefahr, dass Übersee bald nicht mehr als Dorf zu erkennen sein wird. Die gegenwärtige bauliche Situation verändere das Ortsbild hin zu einem Erscheinungsbild mit „Vorstadtcharakter“. Der Referent zeigte auf, dass es viele Möglichkeiten gäne, dem Trend der Verstädterung entgegenzuwirken. Der Gemeinderat habe durchaus Gestaltungskraft, dem Druck der Investoren und deren Ziel, größtmöglichen Gewinn aus der maximalen Bebauung auf einem Grundstück zu erzielen, zu widerstehen. (Juni 2017)

Vortrag zum Thema ökologische Landwirtschaft

Die Turbo-Landwirtschaft verursacht Schäden an Umwelt, Mensch und Tier. Deshalb wird es immer wichtiger, dass es ein Umdenken in der Agrarwirtschaft gibt. Das sagte unsere Landtagsabgeordnete Gisela Sengl bei einem Vortrag über ökologische Landwirtschaft beim Ortsverband Übersee im Gasthaus Feldwies. Um so ein Umdenken zu erreichen, brauche es einer effektiven Kommunikation der Gründe und konkrete Vorgaben an Landwirtschaft und Gesellschaft. „Die Umgestaltung der Landwirtschaft muss auf europäischer Ebene vollzogen werden“, sagte Sengl, „denn Umweltzerstörung und Wasserverseuchung machen nicht an Grenzen halt.“ (19. Juni 2017)

Endlich bezahlbaren Wohnraum schaffen

In der Gemeinde Übersee ist es dringend notwendig, endlich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Darauf weist unsere Gemeinderätin Margaret Winnichner hin. Im Rahmen des kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) muss Übersee endlich auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus tätig werden. Die Aktivierung von Bauland und die Bauleitplanung sind originäre Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung – nur anpacken muss man sie, um bezahlbaren Wohnraum für Bürger mit geringem Einkommen und für anerkannte Geflüchtete zu schaffen, fordert Margaret Winnichner. (Mai 2017)

Gemeinderat einstimmig für Grünen-Antrag

Die grünen Gemeinderäte Margaret Winnichner und Anton Stefanutti haben beantragt, dass Hinweisschilder an stark besuchten und touristisch wichtigen Punkten aufgestellt werden, die auf die Zerfallsdauer von verschiedenen Wertstoffe und Abfall aufmerksam machen. So braucht die Natur beispielsweise für den Abbau von Bananenschalen zwei Jahre und von Plastiktüten 120 Jahre. Auf den Hinweisschildern wird auf den „erhobenen Zeigefinger“ verzichtet. Somit soll ein wirksamer Beitrag zur Umwelt geleistet werden. Das Gremium sprach sich einstimmig für den Antrag unserer grünen Gemeinderäte aus. (25. April 2017)

Hintergründe zum Thema Asyl

Derzeit leben in der Gemeinde Übersee 40 Asylbewerber aus Syrien und Afghanistan. Eine Gruppe bürgerschaftlich engagierter Überseer kümmert sich um die Geflüchteten. Wesentliche Aufgabe wird es nun sein, Wohnraum für anerkannte Asylbewerber zu finden. Gemeinderätin Margaret Winnichner appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, auf die Geflüchteten zuzugehen: „Kennenlernen hilft und nähert die Menschen einander an. Nur Zäune zu bauen und zu hoffen, dass kein Flüchtling mehr unser Land betritt, ist unmenschlich und unchristlich und entspricht nicht dem Grundgesetz.“ (Februar 2017)

Der Ortsverband Übersee stellt sich vor.

OV-Treffen

Der Ortsverband trifft sich jeden ersten Montag im Monat, außer in Ferienzeiten oder an Feiertagen, um 19.30 Uhr im Gasthof Feldwies.

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