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Die Mittagsverpflegung für Kinder aus Schule und Kindertagesstätten muss neu aufgestellt werden.

Wir gehen davon aus, dass in Zukunft immer mehr Kinder auf das Angebot einer Mittagsverpflegung angewiesen sein werden. Deshalb setzen wir uns für ein trag- und zukunftsfähiges Konzept ein.

Zukunftsprojekt wird mit Schwung vorangebracht

Mittagsverpflegung für Kinder in Schule und Kindertagesstätten tragfähig und nachhaltig sicherstellen

Auf der letzten Versammlung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Übersee haben sich die Anwesenden dafür ausgesprochen, den Antrag der GfÜ vom Juli 2020 zur Versorgung der Mittagsbetreuung und der Tagesstätten zu unterstützen.

Durch den Rückzug der Gastwirtschaften, die dies bisher geleistet haben, ist es nunmehr erforderlich, andere Wege zu beschreiten, um die Mittagsverpflegung der Kinder sicherzustellen.

Der Gemeinderat hat daher in seiner Sitzung am 9. Juli beschlossen, dazu eine Arbeitsgruppe einzurichten. Der Erste Bürgermeister leitet diese, und aus den Fraktionen wurde jeweils ein Mitglied bestimmt. Für B90/Die Grünen wurde dafür Margarete Winnichner benannt. Die erste Sitzung des Arbeitskreises fand dazu Ende Juli statt. Um vom Beginn an eine fachliche Begleitung dabeizuhaben, wurde von Margarete Winnichner in Absprache mit dem Ersten Bürgermeister ein ausgebildeter Schulverpflegungs-Coach hinzugezogen.

Die Überseer Grünen bewerten das zu planende Projekt als ein in die Zukunft gerichtetes Ziel, da es dringend erforderlich ist, für die Kinder, die Mittag nicht daheim sind, täglich eine gute, frische und gesunde Mahlzeit zur Verfügung zu stellen. Wenn man die gesamtgesellschaftliche Entwicklung betrachtet, werden immer mehr Kinder die öffentlichen Angebote in Anspruch nehmen. Somit fällt es der Gemeinde zu, dafür an einer guten Lösung zu arbeiten. Auch aus diesem Grund sehen wir Grüne es als erforderlich an, sich mit der Situation einer gesicherten Verpflegung für die Ganztagsangebote in der Gemeinde zu beschäftigen.

Gemeinderat Markus Bauhofer forderte, dass die Gemeinde bei der angestrebten Lösung Einfluss darauf nehmen muss, dass die verwendeten Lebensmittel aus der Region kommen, saisonal verwertet und nach Möglichkeit biologisch produziert sind.

Gemeinderätin Margarete Winnichner berichtete, dass es derzeit um eine Größenordnung von 150 bis 200 Essen geht, wenn ausschließlich die Kinder berücksichtigt werden. Sollte noch die Verpflegung für „Essen auf Räder“ dazukommen, wäre es um einiges mehr. Die Möglichkeit von Kooperationen mit den umliegenden Gemeinden sollte auf alle Fälle geprüft werden.

Für Hans Thullner ist es wichtig, dass mit den Leitungspersonen aus den betreffenden Einrichtungen Gespräche geführt werden. Diese haben über viele Jahre hinweg wertvolle Erfahrungen gesammelt, die in die inhaltliche Planung mit einfließen müssen.

Aus Sicht des Schulverpflegungscoaches Thomas Hoffmann gilt es die vielfältigen Vorgaben, was die räumlichen Bedingungen und Hygienevorschriften betrifft, zu beachten. Diese fachlichen Erfordernisse schlagen sich natürlich in notwendigem Investitionsbedarf nieder, wenn – und das ist aus seiner Sicht unabdingbar – eine professionelle Küche installiert werden soll.

Die Mitglieder des Ortsverbandes waren sich einig, dass trotz der noch ungeklärten Fragen der geeigneten Räumlichkeiten und der Finanzierung weiterhin an diesem Ziel der Gemeinschaftsverpflegung für Kinder in Schule und Tagesstätten zeitnah und zielstrebig durch die Arbeitsgruppe gearbeitet werden sollte. Ulrich Genghammer

(13. Oktober 2020)

Der Ortsverband Übersee stellt sich vor.
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