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Walter Wimmer und Gisela Sengl beim „Unterwirt“ in Waging.

Walter Wimmer und Landtagsabgeordnete Gisela Sengl warben bei der Wahlversammlung beim „Unterwirt“ fürs Volksbegehren und einen grünen Bürgermeister für Waging.

„Wieder was bewegen in Waging“

Wimmer und Sengl werben für Volksbegehren und grünen Bürgermeister für Waging

Walter Wimmers dritte Wahlversammlung zur Bürgermeisterwahl in Waging ist sehr gut besucht gewesen. Nach der Mammutveranstaltung in Otting hatte Walter Wimmer beim „Unterwirt“ sein Heimspiel. Mit seinem Motto: „Zukunft ist, was wir draus machen“, erläuterte er seine Motivation, eine lebenswerte Welt für seine Kinder und Enkel zu erhalten.

Der 45-jährige Diplom-Handelslehrer schilderte zunächst seinen privaten und politischen Werdegang. Aus dem Landkreis Rottal/Inn stammend, hat er sich schon früh für Umweltpolitik interessiert. Nach einer Banklehre machte er sein Abitur nach und studierte Bank- und Börsenwesen, was man nicht sofort mit einem Grünen in Verbindung bringe. Diese Schlüsselkompetenz sei aber hilfreich und entscheiden in der Kommunalpolitik. Nachdem er durch seine Frau in Waging heimisch geworden ist, engagiert er sich für eine nachhaltige Entwicklung seiner Heimatgemeinde. Zur Mitgliedschaft in der Partei brachte ihn 2011 eine schwierige Phase der Grünen. Umso mehr freue er sich über die aktuell hohen Zustimmungswerte in der Bevölkerung.

Seine Wahlkampfschwerpunkte erläuterte Walter Wimmer anhand der Themen Natur und Tourismus, Bewahrung des Ortskerns und Erhalt des ländlichen Raumes. Dabei lobte er besonders die großartigen Leistungen der Ökomodellregion und der Managerin Marlene Berger-Stöckl. Er verstehe sich darin, vielfältige Zuschussmöglichkeiten abzuschöpfen, beispielsweise im Rahmen der Aktion „digitales Alpendorf“. Beim Thema Mobilität liegt ihm die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel am Herzen. Dabei will er bis Ende 2019 ausgelobte Gelder aus dem Programm zu Erwerb und Gestaltung von Flächen im Bahnhofsumfeld nutzen. Mittelfristig müssten dringend mehr Parkplätze geschaffen werden. Komfortverbesserung wie überdachte Fahrradunterstände würde er sofort realisieren. Beim Thema Kultur versprach Wimmer die Wiedereinsetzung eines Kulturreferenten, machte sich für den Erhalt der Wirtshauskultur stark und sagte, er könne sich – auf eine Nachfrage hin – auch eine Mehrfachnutzung der Schulturnhalle für Veranstaltungen vorstellen. Immer wieder konnte Walter Wimmer in der Diskussion mit seiner Wirtschaftskompetenz punkten, etwa bei der Frage nach Verschuldung oder Verwendung von Rücklagen. Beim Thema Bürgernähe versprach er feste Zeiten für Bürgersprechstunden und mehr Bürgerservice im Rathaus.

Auch Gisela Sengl schwärmte in ihrem Grußwort vom „Geschenk Ökomodellregion“. Dabei seien einmalige Erfolge in der Vernetzung von Erzeugern, Verarbeitern, Vermarktern und Verbrauchern erzielt worden. Dies sei ausgesprochen sinnvoll und notwendig und müsse unbedingt verstetigt werden. Die Ökologisierung der Landwirtschaft und damit vor allem der Erhalt der hohen Wasserqualität müsse Staatsziel sein. Freiwilligkeit statt Ordnungsrecht habe zu wenig Erfolg gebracht. Es müsse klare und einfache Regelungen geben, die anschließend kontrolliert und gegebenenfalls sanktioniert werden müssten. Deshalb sei es auch so wichtig, dass das Volksbegehren zu einem Erfolg würde. Schon nach ersten Zwischenergebnissen müsse man die hohe Zustimmung in der Bevölkerung loben. Die Ziele nützten auch dem Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern. pb

Weitere Infos unter www.walter-wimmer-waging.de.

(8. Februar 2019)

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