Brisante Fragen beim 1. Grünen-Stammtisch

Gemeindliche Informationen, Xtra-Card, Ausbau der Rauschbergbahn und Sprungschanze

Beim ersten Stammtisch im „Bärnstübl“ in Ruhpolding hat sich unter den Anwesenden eine lebhafte Diskussion entwickelt. Sepp Hohlweger sprach die fehlende Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte zu den Rathausterminen im Gemeindeanzeiger an; hier vor allem zur Gemeinderatssitzung. Lediglich einen Hinweis auf den öffentlichen Aushang zu geben sei für die transparente Darstellung der Inhalte der Gemeinderatssitzung nicht ausreichend. In diesem Zusammenhang verwies Ute Dörfel auf die Informationsfreiheitssatzung einer Gemeinde, die diese Transparenz schafft und gewährleistet.

Michael Leitner ist es ein Dorn im Auge, dass es keine barrierefreien Bushaltestellen im Gemeindebereich gibt. Unverständnis äußerte Andreas Korte zur seit längerer Zeit offenen Ausschreibung und Besetzung der Stelle des Tourismusdirektors der Gemeinde Ruhpolding.

In Verbindung mit der für Privatvermieter nicht abgesicherten XtraCard (Gruppenversicherung über Gemeinde?) sieht Alfons Pichler den Ausbau der Rauschbergbahn und ihre zukünftige Auslastung hinsichtlich eines positiven Betriebsergebnisses sehr kritisch.

Mit der brisanten Frage von Alfons Pichler zum Schanzenaus- bzw. -neubau in der Chiemgauarena – „Wie viele Ruhpoldinger sind in den vergangenen 40 Jahren von der Großschanze gesprungen?“ – endete der erste Grünenstammtisch mit der Überlegung, ob die hohen Investitionskosten ein drittes Skisprungleistungszentrum bei zu erwartender Nichtauslastung der Schanze rechtfertigen. Ute Dörfel

(30. Juli 2019)

Der Ortsverband Ruhpolding stellt sich vor.
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