Der Ortskern muss attraktiver werden

Leerstände, Ansiedlung der Geschäfte am Ortsrand: Was in Ruhpolding falsch läuft

Die Ortskernentwicklung war Thema einer Veranstaltung der Grünen am 8. August. Wer mit offenen Augen durch den Ort geht erkennt, dass viele Geschäfte leer stehen. An markanten Stellen – wie z. B. am ehemaligen Sparkassengebäude – fällt der Leerstand besonders auf.

Die Tendenz der Gemeindepolitik Einzelhandel im Außenbereich der Gemeinde anzusiedeln, verschlechtert die Situation der Nahversorgung für die Bürger im Zentrum. Der Grünensprecher Andreas Korte kritisiert diese Entwicklung, weil Ruhpoldings Ortskern damit auch an Attraktivität für den Besucher und Urlaubsgast verliert.

Ute Dörfel meint, dass es deshalb wichtig wäre, den oft erwähnten Drogeriemarkt in der Ortsmitte anzusiedeln. Michael Leitner fügte hinzu, dass Mitbürger, die eingeschränkt mobil sind, in der Lage sein sollten, ihren täglichen Bedarf fußläufig zu decken.

Maximilian Schwarz argumentierte für die Innbereichsentwicklung aus ökologischen und verkehrspolitischen Gründen, wie z. B. der neu eröffnete Dorfladen des Pöschlhofes zeigt. Am Ende der Veranstaltung hat sich der Bürgermeisterkandidat der CSU vorgestellt. Ute Dörfel

(18. August 2019)

Der Ortsverband Ruhpolding stellt sich vor.
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