Bürgermeisterkandidat Sepp Hohlweger beim Frühschoppen im Hotel „Zur Post“.

Bürgermeisterkandidat Sepp Hohlweger beim Frühschoppen im Hotel „Zur Post“. Foto: Herbert Koch

Grüne Liste stellt sich der Diskussion

Frühschoppen im Hotel „Zur Post“: Mit Bürger*innen Ruhpoldinger Themen besprochen

Bei einem Frühschoppen im Hotel „Zur Post“ hat die Grüne Liste Fragen der Ruhpoldinger*innen beantwortet. Nach einleitenden Worten von Bürgermeisterkandidat Sepp Hohlweger zu Inhalten unseres Wahlprogramms sprach Manuela Wittke über die Ergebnisse der Sozialraumanalyse des Landratsamtes Traunstein. Für Ruhpolding weist die Studie zwei Schwerpunkte in der gemeindlichen Entwicklung aus:

  1. Bereitstellung und Schaffung bezahlbaren Wohnraumes und
  2. professionelle Ausrichtung der Jugendarbeit.

Nur so kann es der Gemeinde laut Manuela Wittke gelingen, die Überalterung der Gemeinde zu stoppen und jungen Menschen im Ort eine Zukunft zu geben.

Sebastian Steinbacher zeigte sich enttäuscht, dass die Gemeinde das Angebot des Landratsamtes zur Vorstellung der Sozialraumanalyse abgelehnt hat. Sepp Hohlweger sprach sich dafür aus, die Sozialraumanalyse zur Arbeitsgrundlage in der Gemeinde zu machen.

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich nach der Frage von Georg Nagl zu einem Konzept für den CO2-neutralen Betrieb gemeindlicher Liegenschaften in Verbindung mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Erdgasversorgung. Privat stehe bei ihm, so Georg Nagl, ein Heizungsumbau und die Entscheidung für einen regenerativen Energieträger an. In diesem Zusammenhang stellte Georg Nagl auch die Frage, ob ein Ausbau der Fernwärmeversorgung geplant ist.

Sepp Hohlweger antwortete, das Problem bestehe derzeit darin, dass neben der Fernwärmeversorgung mit der Erdgasleitung eine zweite Infrastruktur geschaffen wird, die ökologisch nicht vertretbar ist. Ziel müsse der Ausbau des Großwärmenetzes sein, so Sepp Hohlweger und regt die Gründung einer Energiegenossenschaft zur finanziellen Entlastung der Gemeinde an.

Mit Blick auf Klimaschutz und Energiewende stellte Hohlweger fest, dass der Gemeinde ein energetisches Gesamtkonzept fehle und Manuela Wittke stellte abschließend die Frage in den Raum: „Warum werden die Einwohner*innen Ruhpoldings nicht auch von der Gemeinde zur Fernwärmenetzversorgung angeschrieben – vergleichlich des Schreibens der Gemeinde an alle Haushalte für einen Anschluss an die Erdgasleitung?“ Ute Dörfel

(18. Februar 2020)

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