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Die Situation des ÖPNV im Landkreis ist teils verheerend.

Bus und Bahn mit Zukunft?

Keine Verbesserung der Verkehrsanbindung in Sicht

Statt des ambitionierten ersten Entwurfs eines anerkannten Planungsbüros soll im Kreistag der Status quo zementiert werden. Das Konzept einer „ausreichenden Bedienung“ dient den Ansprüchen der Bürger sicher nicht. Eine 500.000 € teure „Taktverdichtung light“ soll später eingeführt werden.

Trostberg, drittgrößte Stadt des Landkreises, wird am Wochenende nur mit fünf Fahrten von und nach Traunstein bedient; der Zug verkehrt gar nicht. Reicht das den Trostbergern?

Weiterhin gibt es Parallelverkehr von Bus und Bahn auf der Strecke Traunstein-Traunreut. Ob da der Staat als Finanzier des Bahnverkehrs mitspielt?

Die Bayerische Eisenbahn Gesellschaft hatte schon 2012 in einem Ultimatum die Einstellung des Bahnverkehrs angekündigt, wenn nicht grundlegende Verbesserungen in der Abstimmung von Bus und Bahn erfolgen.

Ein Verkehrsverbund wird ausdrücklich nicht geplant, Pendler bekommen weiterhin keine Jobtickets und Rentner keine Senioren-Karten. Busse im Stunden-Takt, schon gar nicht in den Ferien! Man wartet weiter stundenlang; wer kann, wird seinen Pkw nutzen. Dabei ist der Landkreis vor drei Jahren angetreten, eine wirkliche Verbesserung der Verkehrsanbindung der ländlichen Teile des Landkreises zu erreichen. Nun reicht es nicht einmal mehr für Trostberg.

Nicht umsonst liegt der Landkreis bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf 376 von 402 Landkreisen, wohlgemerkt nicht in Bayern, sondern in Deutschland! Sepp Hohlweger und Achim Kraus

(19. Februar 2015)

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