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Glyphosat Lkr Traunstein

Diskussion über Glyphosat

Januar-Kreisversammlung: Unsere Forderung ist in Berlin angekommen

Glyphosat soll im Landkreis nicht mehr verwendet werden – das forderte unsere Kreistagsfraktion vor kurzem in einem Antrag an den Kreistag. Und damit sind wir nicht allein: Selbst Aldi hat Ende 2017 seine Lieferanten aufgefordert, ihre Produkte auf Glyphosat zu untersuchen. 

In der jüngsten Kreisversammlung berichtete Kreisrat Michael Hüller weiter, dass auch im Abschlusspapier der Sondierungsgespräche von CDU, CSU, und SPD als Ziel beschreiben ist, die Anwendung von Glyphosat „so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden“. Das freute Kreissprecherin Helga Mandl und sie sagte scherzhaft: „Wie schön, unsere Traunsteiner Forderung ist in Berlin angekommen“.

Fraktionssprecher Willi Geistanger erläuterte dann unsere Forderungen für den Landkreis Traunstein: „Wir fordern Landrat Walch auf, einen runden Tisch einzuberufen“. Ziel dieser Gespräche müsse es sein, dass die derzeitigen Nutzer dieser Mittel und der Handel sich zu einem freiwilligen Verzicht bereit erklären. Hierzu sollen Vertreter der bäuerlichen Landwirtschaft, des Handels, der Kommunen, und der Hausmeister sowie Verbraucher- und Naturschutzverbände eingeladen werden. 

Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner erläuterte, dass die Bauern einen höheren Preis für ihre Produkte erzielen müssen und sie sieht mittlerweile, „dass die Verbraucher schon bereit wären, höhere Lebensmittelpreise für bessere Produkte  zu bezahlen“. Unser Wunsch ist es, dass der Landkreis im Laufe des Jahres 2018 glyphosatfrei werde. “Zu diesem Thema wird es im März voraussichtlich in Palling eine große Podiumsdiskussion geben“, so Geistanger zum Abschluss der Diskussion. (28.01.2018)

Von Wolfgang Wörner

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