Aktuelles vom Siegsdorfer Ortsverband

Gemeindekurier 02-26

Im Rahmen des Wahlkampfes lädt der Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen herzlich ein zu folgenden Wahlversammlungen:

Wahlversammlung für Hammer am Do. 05.02.2026, 19.30 Uhr im Gasthof Hörterer,

Wahlversammlung für Vogling am Do. 19.02. 2026, 19.30 Uhr beim Mesnerwirt St. Johannn,

Die Versammlungen beginnen jeweils mit einem Wirtshausquiz zum Thema „Gemeinderatswahlen“. Weiterhin stellen sich der Bürgermeisterkandidat Willi Geistanger und die anwesenden Gemeinderatskandidat*innen vor. Anschließend gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Anliegen der Besucher*innen. 

Wahlversammlung für Siegsdorf am Mo. 02.03.2026, 19.30 Uhr im Festsaal, musikalische Umrahmung: Geschwister Hundmayer

Gast: Gisela Sengl, Landesvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen

Bürgermeisterkandidat Willi Geistanger und die anwesenden Gemeinderatskandidat*innen stellen sich ebenfalls vor.

Auf zahlreichen Besuch freut sich der Ortsverband!

An dieser Stelle soll auf die wichtigsten Ziele, Anliegen eingegangen werden:

1.) Zukunftsfonds Siegsdorf

Ein wichtiges Anliegen ist uns das Thema regionaler Klimaschutz. Um das Ziel, bis 2045 klimaneutral im Bereich des Wohngebäudebestandes zu werden, sind in unseren Augen 2 Maßnahmenpakete von herausragendes Bedeutung.

a) Der Energieverbrauch unserer Wohngebäude im Bereich der Gebäudeheizungen muss spürbar verringert werden.

Die kann durch Maßnahmen an der Gebäudehülle wie

  • Dach dämmen,
  • Fenster austauschen,
  • Außenwände dämmen,
  • Kellerdecken dämmen,
  • Wärmebrücken vermindern;

Aktuell werden Maßnahmen in diesen Bereichen von der Bundesregierung mit bis zu 20% gefördert. Häufig rechnen sich diese Maßnahmen nur sehr langfristig und werden deshalb selten umgesetzt. Deshalb halten wir es für erforderlich, dass der Förderumfang dieser Maßnahmen zusätzlich durch ein gemeindliches Förderprogramm aufgestockt werden. Beratung und Antragstellung durch regional tätige Energieberater*innen.

b) Der noch verbleibende Wärmebedarf ist durch Erneuerbare Energien bereit zu stellen. Hier wurden in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt. So werden Wärmepumpen in Neubauten bereits in einem erheblichen Umfang installiert. Bei gut gedämmten Altbauten ist dies auch möglich. Auch sind Holzpellettheizungen eine gute Alternative. Förderprogramme der Bundesregierung bieten umfangreiche finanzielle Hilfen. Beratung und Antragstellung durch regional tätige Energiieberater*innen und Fachbetriebe des Heizungshandwerks. Uns ist wichtig, dass ein gemeindliches Förderprogramm große Teile der Bevölkerung in Anspruch nehmen können.

2.) Bezahlbares Wohnen ermöglichen

Leider sind in den letzten Jahren die Kosten beim Bau von Wohngebäuden deutlich angestiegen. Auch sind die Mietkosten förmlich durch die Decke geschossen. Welche Möglichkeiten hat die Gemeinde hier gegen zu steuern?

a) Wohnraum nach verdichten

in den 1950er und 1960er Jahren war es üblich, aus heutiger Sicht, relativ große Baugrundstücke auszuweisen. Diese hatten oft eine Größe um die 1000m². Aktuell werden wesentlich kleinere Bauparzellen ausgewiesen. Deshalb ist es möglich, in die großen Bauparzellen noch eine Wohneinheit anzubauen oder neu zu bauen. Die Gemeinde wird dies über überarbeitete Bebauungspläne oder Maßnahmen im Bereich des Bauturbos fördern. Wichtig ist uns, dass die bestehenden Wohngebäude erhalten bleiben, wo immer dies möglich ist. Auch sollen sie energetisch saniert werden. Dass die zusätzlich ausgewiesenen Bauparzellen von Familienmitglieder der Grundstückseigentümer oder von Mitbürger*innen im Rahmen des Einheimischenmodell erworben werden können.

b) Wohnraum neu schaffen

Wie bekannt ist, hat die Gemeinde ein Baugrundstück in Haunerting Spitzacker erworben. In unseren Augen ist es notwendig den vorliegenden Bebauungsplanentwurf zu überarbeiten. Ziel muss es sein Wohnraum für Mitbürger*innen mit kleinem Geldbeutel zu schaffen. Als Vorbild kann der Geschosswohnungsbau in Hörgering-Augraben dienen.