MdL Ludwig Hartmann informiert sich gemeinsam mit der Grünen Kreistagsfraktion über die Folgen der Brandkatastrophe in Ruhpolding.
Ruhpolding. Zu einem Ortstermin an den vom Waldbrand geschädigten Flächen am Saurüsselkopf begrüßte Sepp Hohlweger, Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion Traunstein, den stellvertretenden Landtagspräsidenten Ludwig Hartmann (MdL) sowie Vertreter der Grünen Kreistagsfraktion und des Kreisverbands. Sebastian Klinghardt, Leiter des Forstbetriebs Ruhpolding, erläuterte vor Ort das Ausmaß der Schäden und die Herausforderungen bei der Brandbekämpfung.

Besonders eindrücklich schilderte Klinghardt die schwierigen und anspruchsvollen Löscharbeiten im unwegsamen Gelände. Insgesamt waren rund 150 Hektar Waldfläche von der Brandkatastrophe betroffen. Allein 45 Forstleute des Forstbetriebs Ruhpolding waren im Einsatz, um die Brandbekämpfung zu unterstützen, Steige anzulegen und Gefahren durch stark geschädigte Bäume zu beseitigen.
Nun steht die Wiederbewaldung im Mittelpunkt. Noch vor dem Winter sollen 25 Hektar der geschädigten Flächen neu bepflanzt werden. Weitere 35 Hektar werden mithilfe von Drohnen neu eingesät. Damit sollen wichtige erste Schritte zur Wiederherstellung des Waldes eingeleitet werden.
Im kommenden Jahr werde sich zeigen, welche Bäume die den Brand tatsächlich überstanden haben.

Der Ortstermin machte deutlich, welche Herausforderungen nach einer solchen Brandkatastrophe zu bewältigen sind. Neben dem großen Einsatz der Rettungs- und Forstkräfte erfordert insbesondere die Wiederbewaldung langfristige Planung, fachliche Expertise und einen langen Atem. Der Austausch vor Ort bot den Grünen die Gelegenheit, sich unmittelbar über die Schäden, die laufenden Maßnahmen und die Perspektiven für den betroffenen Bergwald zu informieren.
